27.01.2017

Was fürein buhei !

Oh man was ein buhei für ein Stück Buntmetall

http://www.express.de/bonn/eifel-ra...-karl-heinz-und-irma-fehlt-jede-spur-25618850

http://www.rundschau-online.de/regi...nden---grosse-suche-nach-eigentuemer-25611626

http://www.bild.de/regional/koeln/koeln/ehering-im-wald-gefunden-49971266.bild.html

https://www.aachener-nachrichten.de...efunden-karl-heinz-und-irma-gesucht-1.1542423

Leute !!! Lasst mal die Kirche im Dorf, wahrscheinlich gibt's dafür eine ganz lapidare Erklärung.Vielleicht hat Karl-Heinz ja einfach seinen Handschuh ausgezogen weil ihm warm war und dabei ist das Teil rausgepurzelt ! Oder Irma war zickig und hat Ihn einfach aus wut in de Botanik geknallt ! Sicherlich ist der Verlust eines Eherings fürmanch einen herb, ist schon in den besten Familien vorgekommen, aber deswegen muss noch lange keinem was passiert sein !

Was ich mich nur Frage:
Ob die genauso nach nem Mountainbiker suchen würden wenn die einen Tacho finden ?
Ob die genauso nach einem Kind suchen wenn Sie ein Quietcheenchen mit der Gravur Daisy finden ?

Dieses Rentnerreservat kotzt einen langsam an ! :mad: :spinner:

24.01.2017

Erhaltet Nutbush - jetzt unterzeichnen

Im bergischen Land soll mal wieder ein Spot platt gemacht werden. Seit 14 Jahren wird dort Radsport vom feinsten betrieben und auch viel Jugendarbeit geleistet. Nun soll/muss die Strecke rück gebaut werden .... Das darf nicht sein !

Also hier unterzeichnen:

18.01.2017

15.01.2017

Strava - Fluch oder Segen ?

Heute schon geloggt ? Nein ? Dann wird's aber Zeit. Schliesslich sammelt zur Zeit Alles und Jeder alle seine Aktivitäten bei Strava. Stra ...watt ? Ja Strava. Watt ös datt dann ? Also Strava ist eine App mit der man seine Rad, Lauf Schwimm und sonstige sportlichen oder weniger sportlichen Aktivitäten aufzeichnen kann, also im Prinzip ein Trainingstagebuch. Man munkelt auch es wäre das Facebook der Sportler. Denn genau wie bei Facebook "Schaut her mein neuer Porsche" so wird auch bei Strava "Schaut her ich bin 30km Rad gefahren" hier und da ganz schön auf die Kacke gehauen. Seit gut vier Wochen hexe ich auch in Strava rum. Es interessierte mich einfach was da so abgeht ...man hört ja so einiges, von daher mal selber ein Bild machen !

Anders als andere "Tracking-Apps" vergleicht Strava die eigenen erfassten Daten sobald man sie eingegeben hat mit den Daten von anderen. Es findet z.B. automatisch heraus ob noch jemand die gleiche Runde mit Dir gefahren ist, "Flybys" nennt sich das. Genauso vergleicht Strava automatisch deine Daten mit den auf der Strecke liegenden Segmenten. Hä ? Watt ? Njaaha. Also angenommen ich fahre von A nach B und zwischen A und B liegt ein so genanntes "Segment", welches mehr oder weniger lang sein kann, bergauf oder bergab gehen kann, so vergleicht Strava meine Zeit mit der aller anderer die jemals dieses Segment befahren haben .Daraus resultiert eine Rangliste. Bin ich erster bin ich der "King of Mountain" KOM oder die "Queen of Mountain" QOM je nachdem welchem Geschlecht ich nun angehöre. Super oder ? Schwanzvergleich 2017 !
Quelle: Strava / Strava bietet manigfaltige Analyse Tools ... in der Premium version sogar noch Trainigspläne etc.

Nun erstmal das was ich beim meinen Erfahrungen mit Srava als "positiv" empfunden habe. Ich persönlich finde den Gedanken der gemeinsamen Vernetzung von Sportlern super. Austausch ... Vernetzung ... motivieren gemeinsam zu sporteln... motivierend Sport zu treiben und vielleicht mal an Herausforderungen teilzunehmen ....alles super ! Dazu kommt das Strava eine relativ einfache  Möglichkeit ist für sich selber digital ein Trainingstagebuch zu führen mit dem man so ziemlich alles erfassen kann. Die Auswertung ist sehr übersichtlich und Aktivitäten zu speichern geht auf viele verschiedene Möglichkeiten. Man kann sich sogar ( sofern es der Sportler zulässt ) Trainingsumfänge oder Leistungenvon Profis anschauen was ich persönlich auch mal ganz interessant finde was die so treiben. Oder auch mal bei den Kumpels zu schauen ( auch hier sofern die es zulassen ) was die so die Woche über treiben. Was ich auch gut finde ist das Strava die Privatsphäre Einstellungen halt so ausführt das man es wirklich nur als "Trainingstagebuch" nutzen kann und das ganze mit dem Segmentvergleich etc. nicht machen braucht. Über die Herzfrequenz, die gefahrene Geschwindigkeit, Steigung,Trittfrequenz, Temperatur, Gerät, verwendetes Bike und Höhenmeter spuckt Strava zu jeder Aktivität alles aus sofern man es mit aufzeichnet. Also echt auch was für Statistik Freaks.
Quelle: Strava / So einfach ist das !

Wo Licht ist,ist auch Schatten ! Und der ist wie ich finde ganz gewaltig lang was Strava angeht.Denn leider geht der eigentliche Grundsatz, Biker vernetzen, das gemeinsame Er-fahren aufgrund dieser Segment Seuche total verloren. Jeder ballert nur noch auf eigene Kappe zu den Segmenten und versucht KOM oder QOM zu werden. So kommt es mir jedenfalls vor. Bergauf wie bergab gilt nur noch möglichst überall Platz 1 zu erreichen. Dabei frage  ich mich schon ob das je nach Örtlichkeit überhaupt sein muss. Da werden Zeiten aufgestellt wo ich mich schon Frage "Was wenn da mal ein Wanderer entgegen kommt ?" Selbst wenn man alles unter Kontrolle hat und rechtzeitig zum stillstand kommt ... bei den Geschwindigkeiten geht das nicht ohne komplette Blockade derRäder und wie das dann vor Ort aussehen wird und was das für einen Eindruck beimWanderer hinterlässt ist ja wohl klar. OK die Wahrscheinlichkeit ist in den hiesigen Wäldern relativ gering aber der Zufall ist manchmal des Teufels Advokat !

Diese, ich nenne es mal Segment-Seuche" kann im speziellen für uns Biker zu Falle werden. Hier möchte ich mal auf ein spezielles Segment ganz in der Nähe meines Heimatortes eingehen. Dieses wurde auf den Namen "Rebell YEAH" getauft. Es ist im Prinzip eine DH-Strecke in der Grauzone. Hier haben sich ein paar Jungs mit viel Schweiß und Mühe ein paar Doubles und Kicker in den Hang gebaut um ihrer Downhill Leidenschaft zu frönen. Nun kann man über den Bau einer solchen Strecke geteilter Meinung sein. Illegal oder nicht ist auch erstmal egal. Aber was ist nun passiert ? Eine Gruppe Biker hat diesen Trail mal einfach als Segment in Strava angelegt, nach sich benannt und fand es ganz toll dort Zeiten zu Tracken. Mal abgesehen davon das ich es schon für sehr arrogant und vermessen halte die Strecke nach sich zu benennen obwohl man nicht einmal auch nur eine Hand dort mit angelegt hat und auch wahrscheinlich nicht einer im ganzen Verein in der Lage ist den Trail "Artgerecht" herunter zu fahren hat dieser Verein den Jungs die die Strecke gebaut haben einen Bärendienst erwiesen. Was wird nämlich nun passieren oder ist bereist in Gang ? Der "Verkehr" auf dem Trail wird deutlich ansteigen. Ist er erstmal in Strava so werden die"Athleten" aus dem Kreis dort hinpilgern und versuchen die KOM Zeit zu knacken. Das führt zwangsläufig dazu das der Trail a) breit gefahren wird und b) vielleicht beim Forstamt/Förster auffällig wird und am Ende zerstört wird. Danke dafür wei ich neulich lesen konnt seid ihr ja offen für Kritik !
Quelle:Strava / Hier der besagte Trail ... vielen Dank liebe Rebellen !

Die Hatz nach der Bestzeit führt auch auf anderen Trails zwangsläufig zu Schäden. Denn um KOM und QOM zu werden ist manchen alles egal. Da werden "Chickenways" aufgemacht und Serpentinen abgekürzt weil die reguläre "Streckenführung" nicht dazu führt das man erster wird. Das DAS zwangsläufig zu Problemen auf den Trails führt ist wohl klar !  Ich habe mir z.B. mal den Spass gemacht und verschiedene Segmente angefahren um zu zeigen wie leicht es ist KOM zu werden. Veilleicht bringt das ja den ein oder andern mal zum grübeln. Denn was birngts ? Nichts !
Ein weiterer Nachteil ist für mich ganz klar das man selber "gläsern" wird ( wie bei Facebook & Co ja auch )  und das was man getan hat auch gläsern" wird. d.h. nicht nur das eventuell der Arbeitgeber oder Versicherer sehen kann wie ich so durch's Unterholz baller ( ok ist vielleicht was absurd aber möglich ) sondern auch jeder andere ! Ja Jungs ...so ist das ICH komme an EURE Touren dran. Auch wenn man vielleicht die Privatsphär Einstellungen so eingestellt hat das nicht jeder die eigenen Aktivitten einsehen kann so werden sie sichtbar sobald sie auf einem Segment getrackt wurden ... und dann ist es, wenn man nicht ganz blöd ist, einleichtes die GPS Daten abzugreifen und selber zu nutzen. Und wenn ich an Eure Daten rankomme dann kommt z.B. eine Nationalpark Verwaltung auch dran um z.B. zu überprüfen wer auf gesperrten Trails unterwegs war. Vielleicht ziemlich unwahrscheinlich aber möglich !

Mein persönliches Fazit: nutzt man Strava als ganz persönliches Trainings-Tagebuch oder um sich untereinander zu vernetzen/motivieren ist es super ! Aber dann kann man auch jede andere App wie z.B. Runtastic o.ä. nutzen. Diesen "Schwanzvergleich" mit den Segmenten bei Strava wer wann wo wie schnell gefahren ist finde ich eher Kontraproduktiv. Nicht das es uns Bikern nur Probleme bereiten kann, es ist auch nicht gut für unsere Trails. Wie will man z.B. bei einer Trailsperrung argumentieren wenn dort Bestzeiten jenseits von gut und böse aufgestellt wurden ? Da sind mir viele einfach zu kurzsichtig, Oder sehe ich das zu scharf ? Man weiss es nicht. Aber da wir Biker  immer noch nicht im Wald zu 100% akzeptiert sind hielte ich es für besser auf so einen Quatsch zu verzichten bis sich das Probem biologisch gelöst hat. Nutzen kann das ja jeder wie er mag und will aber ein wenig nachdenken schadet nicht .... aber da haperst ja bekanntlich gerade in der heutigen postfaktischen zeit ;) Also schaut mal kritisch hin .... für Kritik bin ich jederzeit offen !

Ein bisschen Statistik.
Wer sich das ganz reinziehen will schaut hier:
Strava Insight

08.01.2017

Schöne Spielerei

Seit Anfang des Jahres speichere ich alle Mountainbiketouren in meinem Smartphone. Ich nutze dazu die App OruxMaps. Eine nette Spielerei hab ich heute entdeckt. Man kann alle Tracks als ZIP Datei exportieren und sich z.B. in Garmin Basecamp anzeigen lassen. Und so ein Trail-Spaghetti-Salat habe ich produziert:


Und was sagt uns das ?
a) solche Spielereien braucht kein Mensch 
b) zu wenig in anderen Gebieten unterwegs gewesen 


31.12.2016

Ein SylvestAHRkracher

Letzte Chance in 2016 eine Tour zu drehen .... Sonne pur prognostiziert ... da kann man sich nicht lumpen lassen, da gibt's nur eins: raus inne Natur ! Oder doc nich ?  Minus 6°C zeigt dem Zeiger als ich in Altenahr aufschlug ... Mann oder Memme ? Also raus ausse Karre und rein in de Klamotten. Ab geht's

Ein weltberühmter Wanderweg gab's erstmal vors Vorderrad... ganz schöne buckelei.
Und gemeint ist nicht dieser neumodische Steig :
)

Erstmal den Eisheiligen am Kreuz huldigen
Bin zwar Heide aber schaden kann das nicht
Dort herunter war's schön seifig und holperig .. war mehr so "Häschen Hoppel Style" als fahren :D
In Altenahr schläft um neun noch fast alles ... fest umklammert Väterchen Frost den Ort

Wenig später bin ich am bekannten Loch im Berg ....

Auch wenn ich das Bike fast ausschliesslich für's Foto hier hochgeschleppt habe ....der dort hinführende "Stichweg" war mir zu "eisig", ausgesetzt und technisch recht schwierig
Da riskiert man besser nichts !




Dafür habe ich mich wenig später an "der Rinne" versucht und geknackt. Man was hab ich da früher mit großen Augen gestaunt als die Forumsgrößen hier gezeigt haben wie's geht.
Ist, wenn man's mal gefahren ist, auch kein Hexenwerk und "relativ" sicher zu befahren.Wobei ich noch meilenweit davon entfernt bin was andere so drauf haben
Als nächstes Stand ein altbekannter Berg auf dem Programm.
Hier oben hat der Wind ganz schön in's Horn geblasen ;)
Also nix wie weg,Windschillfaktor  minus fuffzehn ... brrrrr

Auch am Michelskopp dicker Forst. Nach Jahren auch nochmal die "Rechtsvariante" gestestet ( nein hat nix mit der AFD zu tun ) Das ist zwar anspruchsvoll aber wirklich Spass macht das nicht mehr, relativ breit geklopft der Trail, abfallende Serpentinen ... mag ich nicht ;)
Zufällig hab ich da auch die "rechts rechts" Variante fürmich entdeckt. Auch nett.
Es folgte der nächste Hubbel. Der war fies. Seeehr fies. Es ging auf den "Kotzberg".Der heisst in echt so und das nicht von ungefähr. Man was eine Rampe. Hab's nachher mal ausgewertet. Den Anstieg den ich da rauf gewandderbiket bin hatte 17,5 % ...im Schnitt !!! Egal dafürwar die direkte linie die kürzeste und ich war wahrscheinlich genauso schnell wie über seichtere Umwegsvarianten. Aber es war gut das ich alleine unterwegs war ... Mitreisende hätten mich dafür wahrscheinlich gemeuchelt.

Oben herrliche Aussicht auf dem "Hengstberg Höhenweg" Super ... wie am Reihn hier an der Ahr :D Gab dort auch ein Denkmal für "gefallene Mädchen".Ich liess mich auch gleich mal auf dei Knie fallen. Wobei das ist zweideutig. Einmal bedeutet gefallen das was wahrscheinlich jeder kennt "an der Front gestorben" sach ich mal... zum zweiten wurde der Begriff früher für Mädchen verwendet die ohne verheiratet zu sein ihre Jungfräulichkeit verloren hatte.Wären ganz schön viele heutzutage wenn letzteres zutrifft ;)

Naja der HHW ( Hengstberg Höhen Weg ) jedenfalls war zwar oben rumlieblich aber wirklich lohnen tut der Mörderanstieg nicht. Egal die Sonne schien ein lecker Pfädchen ... hauptsache draußen sach ich mal !

Zur Entlohnung liess ich mir am Fusse der Bergs an der Pützfelder Kapelle ein Marzipanbrot schmecken und die Sonne auf den Pelz brennen. Herrlich !
Ist das nicht herrlich hier am Kapellchen ? Da verweilt man doch gerne ein bisschen länger.

Der nächste Hubbel gestaltete sich etwas geschmeidiger. ErSCHROCKend ;) wieviel an der Hütte ganz ganz oben los war.Doch tatsächlich drei Personen vor Ort.Zwei Wandersleut und ein Biker, der wie sich später im Gespräch herausstellte, nicht ganz unbekannt war. Noch schnell ein Panoramafoto dann schossen wir beide die schrockige ´Rechtsvariante herab.( Nein auch hier hat das nichts mit den Hohlbirnen zu tun) Mit offenem Mund schaute ich dem Kerl der fahren konnte wie der Teufel zu.herrlich anzusehen wie der das Hinterrad rumwerfen kann. Die schwierigsten Passagen meisterte er mit Leichtigkeit, ich dann eher entweder mit ein bisschen Glück oder gar nicht. Egal hat super Spass gemacht. Unten trennten sich dann unsere Wege, er links ich rechts herum,vielleicht sieht man sich mal wieder ;)

Für mich ging's erstmal wieder hoch. Herrlich in der Sonne zog ich einen Weinberg hinauf. Super sowas, rauffahren kann auch geschmeidig sein. Oben suchte ich mir den Weg zur Burg Are. Dort ein kurzes Trailintermezzo bevor es wieder hinauf ging.

Nach einem erneuten Weinbergsaufwärtsgetrete suchte ich den nächten "altbekannten" Trail auf. Der jedoch befand sich in einem erbärmlichen Zustand. Das war mir zwar bewusst aber das er so von Wildschweinen zerfurcht war hätte ich nicht gedacht.Teilweise war gar keine Wegführung mehr erkennbar. Da ist der Abschnitt auf dem Bild noch Weltklasse gegen. Egal ... hab ich mir ja selber so ausgesucht ! Also Augen zu und durch ....

Bei "Jupp an der Latt" wie die Niederländer zu sagen pflegen, genoss ich nochmal das Sönnchen. Einwenig entschädigung für den kaputten Trail. Der Rest war dann auch äusserst lieblich ... Südhang... beste Lage ... zarrt am Stollen und herb im Abgang würden Trailkenner sagen :)

So zirkelte ich dann den Froschn und den adipösen Körper wieder hinab nach Mumienhausen wo eine traumhafte Tour ihr Ende fand. Das konnte sich doch mal sehen lassen ... ein herrlicher Jahresabschluss, so kann das neue Jahr kommen und von mir aus auch so weitergehen ... tourmässig ! Mit saftigen 1300hm auf 25km auch ordneltich was vor die Stengel gebraten ... meine Herren ... dat wor jod !

Wünsche allen viele schöne Touren im neuen Jahr und vor allem ein "sturzfreies" 2017 !