11.12.2010

Geliebtes Ghost das wars, mach et jod !

So, heute wars so weit. Nachdem sich vor zwei Wochen rausgestellt hat das mein Rahmen einen Riss hatte habe ich ihn heute "gestrippt" um ihn zu reklamieren. Das bedeutet also das aus für mein geliebtes Ghost HTX 7500. Es war mir stets ein treuer Begleiter bei Marathons, Alpencross und vielen tollen Touren. Ist schon komisch, irgendwie isses ja nur ein haufen Alurohre aber wenn man bedenkt was man so alles damit gefahren ist im laufe der letzten drei Jahre könnt man schon ein wenig sentimental werden. Sei's drum, der Rahmen ist jedenfalls in der Schweißnaht am übergang vom Oberrohr zum Sattelrohr eingerissen und muss nun getauscht werden. Das gute: Ghost gibt auf den Rahmen 5 Jahre Garantie. Kleiner fader Beigeschmack: Muss den Rahmen erstmal einschicken und dann dauerts zwei bis drei Wochen bis ein neuer da ist. Das heisst nochmal die alte HaPe Mühle aktivieren. Und ausserdem wirds wohl nicht mehr einen so tollen silberglanz geben weils keine silber eloxierte/polierte Rahmen bei Ghost gibt. Schätze die werden mir einen aus der SE Serie schicken und da die vom Design her alle schrottig aussehen werd ich mal sehn was ich mache. Vermutlich verkaufe ich den dann und leg mir was anderes zu. Wie sacht der Kaiser immer: schaun mer mal !



28.11.2010

Dreckiger Köter Ice-Ride 2010

Brrrrr,viertel nach acht. Aus zum Brötchenholen bei -4°C. Wei owei das wird weder schön kalt heut. Der dreckige Köter Kommern hatte zum "Ice-Ride" geladen. Eine wilde horde von Bikern aus der ganzen Region um Köln und Bonn hatte sich für diese Tour angemeldet. "Mal sehn wieviele kommen bei den Temperaturen", dacht ich so bei mir auf dem Weg zum Bäcker. Tatsächlich standen dan sage und schreibe 20 Bikerinnen und Biker am Kötertreff. Nach ein klein wenig organisatorischem gings dann auch gleich los.



Der erste Trail wurde beim Kommerner See unter die Stollen genommen. Gefolgt vom Anstieg zur Rodelbahn und dem dortigen Trail entlang des Freilichtmuseums. Hier zerbröselte es dann eine Kette. Wie konnte es auch anders sein hing das schlaffe Teil leblos an Reinholds Bike herunter. Der Pannenteufel hatte bei ihm zugeschlagen. Weiter gings in den Eickser Busch und dort den herrlich flüssig zu fahrenden Trail zur Waldkapelle gefolgt von dem Buntsandsteintrail welcher uns an der Burg Eicks ausspuckte. Nun gings wieder hinauf. Über den Krötentrail buchsierten wir uns durch die Menschenmassen am Frelichtmuseum und grüßten noch eben kurz den Nikolaus. Weiter gings zum ehemaligen Haus Kahlenbusch an der alten Pforte des Museums. Hier nahmen wir den altbekannten Serpentinentrail hinunter zur Tingstätte unter die Stollen. Den hatte ich am Tag zuvor noch extra freigeschnitten. Leider wirds wohl erstmal eine der letzten Abfahrten sein denn man will wohl hier einen hohen Zaun errichten. Nach einer frostigen Überfahrt in den Truppenübungsplatz folgte wieder ein kleiner fieser Anstieg.



Oben gings dann gleich rechts in den Trail zum Bolzer in Schaven. Unten dann kurz durchs Dörfchen und wieder rein in die Heide und zur Abfahrt vom Pützberg. Hier wurde kurz gezaudert ob man nicht den armen Mann mit warmen Decken und Heißgetränken überfallen soll. Da wir aber dreckige Köter und keine Verbrecher sind stürzten wir uns den Trail hinunter. Und weils so schön in der Heide ist nochmal hinauf und hindurch. Es folgte eine kurze Tragepassage bei dem eingepferchtem Ziegenvieh und dann gings auch schon durch den Dööörtpark beim Sportplatz in Satzvey. Weiter über den Kiffertrail und vorbei am Hochwildschutzpark fuhren wir zielstrebig den Feybachtrail an. Hier trennten sich die Biker in die Chickenway und Steilabfahrt befahrer. Ich nahm heuer dann auch den Chickenway, die Steilabfahrt war mir wegen dem ganzen Laub nich ganz geheuer. Von unten sahs aber dann doch nicht so wild aus.



Vorbei an Burg Satzvey steuerten wir dann die Katzensteine an. Hier übernahm Martin die technische Abfahrt und ich die etwas einfachere. Getroffen wurde sich dann wieder am Wanderparkplatz. Man munkelt es wäre bei den Technikern so weit alles glatt gegangen, einer der Mitfahrer hatte jedoch verdächtige Streifen auf der Hose. Ganz böse Zungen behaupteten es wäre jemand gegen einen Baum gefahren. Seis drum. Nach einem Kubikmeter Kuchen und etlichen "Botteramme" gings dann, na ? Genau ! Hinauf ! Einen Trail hinauf und einen wieder hinab und schon waren wir in Katzvey. Schnell hinüber nach Burgfey gerollt und nochmal hinauf zu den Tennisplätzen um dort die nächste Abfahrt hinunter zu rauschen. Vorbei an der Barbara-Kapelle gings in Richtung Altusknip. Hier warteten noch zwei letzte Prüfungen auf die Mitfahrenden. Zum einen der kleine fiese letzte Stich zum Gipfel und dann die etwas rutschige Erosionsrinne vom Gipfelkreuz hinunter. Ging aber soweit alles gut und als Abschluss folgte dannn noch der Pizzatrail zum See.


So fand dann eine weitere feine Tour mit netten Mitfahrern und Mitfahrerinnen ein Ende. Dies gestaltete sich bei einem Weizenbier und etlichen Schlachtplatten voll Kuchen recht gemütlich. Dank an alle Teilnehmer für den amüsanten Tag. Ich hoffe man sieht sich nochmal ...

31.10.2010

Dreckiger Köter Kommern Halloween Tour 2010

"Mmmm, na Klasse !" schallte es am Sonntag morgen durchs Wohnzimmer denn der Blick durchs Fenster offenbarte nichts gutes, es regnete ! Naja, erstmal Frühstücken und dann mal weitersehen. Also Bike gesattelt und schrums stand auch schon Radrebell Torsten vor der Haustür. Zusammen mit Köter Donner reisten wir dann die 400m und 2,5hm zum Treffpunkt an. Aufgrund des Wetters hatte ich eigentlich mit einem recht überschaubaren Fahrerfeld gerechnet. Komisch war nur das mein Handy noch keinerlei Abmeldungen ausspuckte. Dann trudelte so langsam einer nach dem andern ein. Und noch einer und noch einer und noch einer. Mit mir zusammen warens dann letztlich 15 Biker die dem bis dato noch feuchtem Wetter trotzen wollten. Rekord für den Kötertreff !



Nachdem sich alle ein wenig sortiert hatten gings dann auch schon los. Über den altbekannten Trail am Kommerner See gings hinauf zur Rodelbahn um dort ein weiteres Pfädchen mitzunehmen. Auf der folgenden zähen Wiesenauffahrt in den Eickser Busch zog sich das Feld werstmal ein wenig auseinander. Erstmal einsammeln und dann gabs das nächste Pfädchen unter die Stollen. Köterlike schlängelte sich der Weg durch Matschlöcher, Wiesen, Pfade und kleinere Rampen durchs Schliebachtal hinauf zum Hahnenberg bei Voißel. Hier merkte dann der erste der Köter-Probanden das wohl doch noch mehr Pudding statt Muskeln in den Stengeln sind. Bikekollege Kalle nahm den Kameraden unter seine Fittiche um ihn sicher nach Hause zu geleiten. Schade, Kalle wieder nix mit der gemeinsamen Tour, wird aber ganz sicher noch passieren ! Weiter gings dann in Richtung Kohlweghütte.


 

Auf dem Weg dorthin liefen wir auf einen kleinen schwarzen Hund auf der um sein Leben lief. "Der dreckige Köter auf der Flucht ?" schallte es durch Fahrerfeld. Der arme Kerl rannte Anschlag immer vor uns her, dabei wollten wir ihm gar nix ! Dann bog der kleine Blödmann auch noch an der Kohlweghütte in die selbe Richtung ab wie wir. Und da gings auch noch bergab. Wie muss der sich Gefühlt haben ? Gerade mal 20cm groß und im Nacken 13 monströse Biker. Er zweigte dann doch noch schlauer weise links in einen Waldweg ab. Dieter und ich waren jedoch so faziniert von dem kleinen Kerl das wir unsere Bikes einer kurzen "Kaltverformungsprobe" unterzogen. Cube gegen Ghost ging jedoch unentschieden aus, der Crash hörte sich schlimmer an als es letztlich war. Außer nem mini Achter in Dieters Vorderrad und meinem Hinterrad is nix passiert. Nach allgemeinem Gelächter und Senkung des Adrenalinspiegels gings dann zum Eulenweg.


Der zieht sich als ausgesetztes schmales Pfädchen hinunter nach Gemünd. Ich mahnte also zur Vorsicht, nicht das jemand den Hang runter segelt ! In der vorletzten engen links Serpentine verhedderte ich mich dann kurz mit dem Vorderrad, Downhill Altmeister Dieter nutze die Lücke und fuhr souverän vorbei. Die folgende rechts die sehr steil abfällt und zudem noch mit einem Holzgelände begrenzt ist fluppte dann erstaunlicher Weise erstaunlich gut, nicht zuletzt weil Dieter mir eine gute Linie zeigte. So nach und nach trudelte das Feld dann unten ein. "Höhö alles fahrbar" so preschte Köter Donner mit einer unnachahmlichen Oberrohr-Sitztechnik den Trail hinab. Nachdem sich alle wieder versammelt hatten gings weiter. Ein zwei Pfädchen und eine weitere fiese Rampe später waren wir schon in Anstois. Hier wartete die nächste Prüfung. Eine kurze sehr steile Passage neben einer Treppe und eine zähsteile Auffahrt an der Mastertmühle musste gemeistert werden. Pulsmesser schossen  über den roten bis in den "Ich-seh-Sterne"-Bereich hinaus, Waden platzten und der Schweiß floss in Strömen. So muss eine Kötertour sein !


Oben erstmal Luft schnappen. Bikekollege Rainer meldete oben erste bedenken an. Vertändlicher Weise, laboriert er doch immer noch ein wenig an einer üblen Oberschenkelfraktur herum. In diesen steilen Passagen muss sein gesundes Bein dann zu viel Arbeiten und quittiert dann den Dienst. Den drauffolgenden schönen Trail nahm er jedoch noch mit um sich dann mit Sohnemann Markus gen Heimat zu verabschieden. Hoffe es hat gefallen Rainer, bös demnähx noch mal. Das Flatterband zum Trail oberhalb des eisernen Kreuzes wurde dann konsequent ignoriert und es ging auf das nächste schmale Pfädchen. Das Band war aber nicht ganz umsonst gespannt denn Holzarbeiten hatten den halben Weg zerdengelt. Aber MTB'ler machen alles kaputt, ist klar ! Ein paar fiese Äste wurden mir dann auch zum Verhängnis wodurch sich mein Pedal meinte sich im Schienbein verewigen zu müssen. Gab auch ein prompt ein feines Hörnchen. Die kurze aber knackige Abfahrt nach Kall sorgte dann wieder für allgemeines Wohlbefinden bei den Mitfahrern "Höhöhö, alles fahrbar !"


Von Kall führte dann eine steile fiese Treppe und ein Trail hinauf auf die Loshardt. Hier konnte man seinen Gedanken freien Lauf lassen und der Guide hemmungslos beschimpft werden. Das befreit und ist meist sehr kreativ, ist nicht zuletzt so der Name "Dreckiger Köter Kommern" entstanden. Dann gab's einen der feineren Trails unter die Stollen. Herrlich schwungvoll und griffig spuckte uns dieser in Sötenich aus. "Wo ist hier der Lift ?" fragte Marco Adrenalingeschwängert nach. Ist aber auch ein feines Dingen. Mittlerweile zeigte sich auch immer öfter die Sonne und der Himmel wandelte sich von Grau in Stahlblau. Herrlich der Herbst. Einen Plattfuss später befanden wir uns schon im Anstieg nach Keldenich. Hier konnten die Herrn mit den dicken Waden mal Gas geben und preschten hinauf. Oben wieder eingesammelt und schon stürzte sich der Haufen Biker in die Abfahrt  gen Königsfelder Tal.


 

Hier gab's dann Sonne pur. Bevor jedoch der ein oder andere Teilnehmer einen roten Nacken bekam änderte ich die Richtung und baute wieder eine kurze Rampe ein die uns Richtung Kallmuth bringen sollte. "Wie ? Dat wor et at ?"  schaute mich Killlerwade Donner fragend an, der sich schon auf ein Pulsgemetztel gefreut hatte."Ja erstmal, Gott sei Dank" und weiter ging's durch herrliche Herbstwälder nach Kallmuth. Hier wartete dann wieder was für die Herrn mit den Killerkeulen. Der Anstieg nach Lorbach presste dann den letzten Rest Laktat in die geschundenen Bikerbeine. Oben wieder eingesammelt un weiter jeht et. Es folgten weitere Trails im Bergschadensgebiet Mechernich. Hier verklemmte sich ein kleiner fieser dreckiger Ast in Reinholds Schaltwerk. Folge war das sein Schaltauge den Dienst quittierte und meinte sich teilen zu müssen, Dienstfahrt beendet ! Da es bis Kommern nicht mehr weit war beschlossen wir das er zum Besucherbergwerk "wandert" und Willi ihn dann dort mit dem PKW abholt. Gesagt getan, mit 12 Bikern gings dann weiter vorbei an weiteren "dreckigen Köter " in Form von Mastinos die zwar danach ausschauten als ob sie ne Ecke aus der Felge beissen wollten aber eigentlich ganz liebe sind, jaja !



Durch Mechernich hindurch via Marienau am Grießberg vorbei in die nächste Abfahrt. Bikekollege Dieter verabschiedete sich hier schonmal, wollte er das mittlerweile sehr schöne Wetter noch mit dem motorisierten Zweirad nutzen. Der Rest des Trupps stürzte sich noch den Pizzatrail hinunter um dann zurück nach Kommern locker auszurollen. Hier organisierten wir kurz das Taxi für Reinhold, ein Teil des Trupps verabschiedete sich, der Rest liess den Tag bei einem schön lecka Weizen im Stollen ausklingen. Chapeau !


 

Das war ganz großes Kino meine Herren, eine Kötertour wie sie sein sollte. Dreck, Trails, schieberei und schinderei bis die Waden platzen und auch was für die Lachmuskeln war dabei. Rekordverdächtige Teilnehmerzahl und das herrliche Herbstwetter taten ihr übriges dazu. Feine Tour mit netten Leuten, Bikerherz was willst du mehr ? Bleibt mir nur noch ein herzliches "Danke schön !" an die Mitfahrer für diesen tollen Tag auf dem Bike


30.10.2010

RSV Euskirchen Abschlusstour 2010

Auch dieses Jahr organisierte Bikekollege Martin wieder eine Abschlusstour auf dem MTB für die Rennradler. Da ich miir das auch dieses Jahr unbedingt wieder anschauen wollte reiste ich pünktlich um 11:00 Uhr in Euskirchen an. Im Schlepptau Donner alias Rudi Altig und die berühmt berüchtigten "Ernst-Brothers" In Euskirchen kamen dann noch zwei Freunde aus der Schmalspurfraktion sowie Martin und Jörg dazu. Mit den beiden warens dann 3 eingefleischte MTB'ler und 5 Rennradler die sich gen Billiger Wald auf den Weg machten. Zielstrebig wurden erstmal einfachere Trails abgefahren um dann an den Katzensteinen die Spreu vom Weizen zu trennen. Eine Steilabfahrt und eine sehr technische Passage forderten neben Fahrtechnik auch etwas Mut.




Die Steilstrecke meisterte Guide Martin eigentlich recht souverän die Landung nach einem Drop endete zwischen den Bäumen. Aber nix passiert also gings nochmal hoch. Zwischen zeitig versuchte sich Rudi Altig alias Donner mit einer unnachahmlichen "Oberrohr-Sitz-Technik" die jedoch etwas zu Frontlastig war wodurch er vom eigenen Hinterrad überholt wurde. Souverän meisterte dann Jörg und nochmal Martin die geröllige Abfahrt mit Stufe. Hin und wieder lugte dann ein Kopf der anderen Rennradler hervor. Diese hatten jedoch nicht den Mum wie zuvor Donner in den Knochen. Also versuchte auch ich mein Glück um vielleicht den ein oder anderen  zu motivieren. Von oben sahs dann doch etwas steiler aus als zuvor von unten beim fotografieren. Also Arschbacken zusammen kneifen und rein. Hat dann auch recht gut gefluppt. Weitere Helden wollten dann hier nicht mehr geboren werden also meisterte der Rest des Trupps die Abfahrt per Fussbetrieb was letztlich gefährlicher aussah als zuvor per Bike.



Danach folgte eine doch sehr anspruchsvolle Passage. Martin meisterte auch diese sehr sicher und souverän. Da auch hier niemand weiteres motiviert war ihm zu folgen versuchte ich wieder mein Glück. Wird schon schief gehen. Die Anfahrt war dann recht gemächlich aber an der Steilstufe verweigerte das Ross bzw. die Kopfschranke die weiterfahrt. Dreimal darf auch das beste Springpferd verweigern also nochmal. Das ging dann schon etwas besser endete jedoch mit dem Vorderrad an eine Kiefer. Aber wenigstens halbwegs gefahren. Ich wolllts dann auch gut sein lassen um nicht letztlich eine Adrenalin-Überdosis zu erlegen !


Nach einer fiesen Steigung die Jörg respektvoll auf dem mittleren Blatt meisterte ( das kleine hatte Haifischzähne ) surften wir noch einen Flowtrail ab um dann zum Altusknipp zu radeln. auch auf dem Weg dorthin wurde wieder eine steile Sauerei und ein Trail eingebaut. Am letzten Anstieg zum Kreuz erfuhren die Rennradler dann das man beim MTB fahren bergauf neben Kraft auch Technik braucht. Ich klärte mich mit Jörg solidarisch und dämmelte das Teil im mittleren Blatt durch. Verzweifelte Rennradler bissen sich am Lenker fest scheiterten jedoch an fiesen Steinen und Wurzeln. Nach kurzer Pause warfen wir uns dann in die geröllige Rinnenabfahrt vom Altusknipp gefolgt vom bekannten Pizzatrail zum Kommerner See. Hier ging's dann links herum und gleich wieder hinauf gen Altusknipp. Eine Mörder-Steigung wartete hier wieder auf trainierte Waden. Auch hier warf das Ross aufgrund der Steilheit den Reiter ab. Martin und ich tritten das teil bis oben nieder, zwischenzeitlich offenbarte der Blick auf die Pulsuhr: tiefroter Bereich !



Oben steuerten wir dann gen Schavener Heide. Vorbei am Wildpark steuerten wir noch den feinen Trail am Feybach an welcher uns in Satzvey entliess. Hier trennten sich dann unsere Wege. Martin und der Rest des Trupps zog wieder heim nach Euskirchen und ich verabschiedete mich wieder in die Heide wo ich noch ein paar Trails mit auf den Heimweg nahm. Wiedermal ne schöne Tour mit netten und lustigen Leuten. Hoffentlich erwischen mich die Jungs nie auf dem Rennrad sonst werd ich wahrscheinlich auch mal in Grund und Boden gefahren. Danke für die tolle Tour Jungs nächstes Jahr gerne wieder !


23.10.2010

Der Herbst ist da !

Heuer bin ich eine nette Herbstrunde gefahren. Die gleiche Runde bin ich im April diesen Jahres schonmal gefahren. Wahnsinn wie schnell die Bikesaison schon wieder vorbei ist bzw. sich dem Ende neigt.Im Frühjahr noch durch lichte Wälder und vorbei an sprießenden Knospen gefahren und nun liegts schon teilweise am Boden. Der Wald hat sein schönstes Kleid angezogen. Herrlicher Herbst ! Marathons, Alpencross viele tolle Events hatte ich im April noch auf der To-Do-Liste. Nun ist alles erledigt und schon Geschichte. Was kommt ? Kälte, Matsch, Regen, Schnee und Eis ! Ein Grund nicht zu fahren ? Nicht für einen anständigen dreckigen Köter. In der Woche gehts nun mit Licht zur Sache und auch am Wochenede wir noch die ein oder andere schöne Herbst/Winterrunde gedreht. Biken macht zu jeder Jahreszeit laune, oder ?



Zurück zur Tour: diese ging von Kommern über gewöhnliche Feldwege bis Nideggen, dort hab ich dann einige feine Trails im Rurtal unter die Stollen genommen. Dann nochmal einen derben Anstieg auf den Kermeter hingenommen um dann uaf der Höhe durch herrlich lichtdurchflutete Wälder zu radlen. Kalt wars auch. 4° bei der Abfahrt um halb neun und am Ende warnes auch gerad mal 7°C. Dazu ekeliger Gegenwind. Hätt vielleicht doch mal langes Beinkleid wählen sollen. Sche wars


17.10.2010

3. Int. Kommerner Kirmestour

Sonntag morgen, kurz nach Zehn. Zeit den Rucksack auf den Rücken zu schnallen und sich aufs Bike zu schwingen. Die legendäre Kirmestour in der dritten Auflage stand an. Auf dem Weg zum Treffpunkt gleich mal Willi und Reinhold eingesammelt. "Hm Kopf gut, Magen gut !" dachte ich mir am Treff und das trotz SwimmingPool, PinaColada, MaiThai und SexOnTheBeach am Vorabend. So langsam trudelten noch andere Mitfahrer ein. Zum guten Schluss warens gut 11 Biker die dem doch recht kaltem Wetter trotzten. Nach feststellen der Personalien und ein wenig geflaxe rollte das Feld los. Als erstes gabs ein paar Nette Heidetrails unter die Stollen. Hier dann auch gleich die ersten Plattfüsse des Tages. Reinhold führte seine "Platten-Serie" fort und Robin merkte beim losfahren dann auch das etwas wenig Luft hinten drin war. Während der Flickaktion reiste ich mit den andern Mitstreitern kurz durch die "Küppers-Kuhl" einem kleinen Dirtspot. Weiter gings über dien feinen Trail am Feybach nach Satzvey.
 
 
Die dicke Matschkuhle am Rand des Billiger Waldes hatte man mittlerweile auch mit eine Schotter-Asche kombi plattgemacht. So rollte das Feld ohne Fahrradständeraktionen drüber weg. Beim Anstieg zur Funkstation meldete sich dann erstmalig die PinaColada mit einem kleine "Ups" am Kehlkopf. Weiter gings über die bekannten Trails im Billiger Wald und im Broicher Busch bei Maria Rast. Es folgte der fiese Anstieg zum Hubertuskreuz oberhalb von Kreuzweingarten. Hier meldete sich der MaiThai dann kurz mit einem "Upsböltz !" Oben hatten die Teilnehmer dann zeit kurz das Panorama zu geniessen sofern der Nebel etwas preis gab oder die Kommunionsblase zu leeren.



Es folgten die Regional bekannten Schützengräbentrails. Der Trail schlängelt sich herrlich durch alte Bombenkrater oder Schützengräben. Nur heute fand ich das auf und ab gar nicht so herrlich. Der SwimmingPool klopfte auch mal mit einem "Bööltz !" am Kehlkopf an. "Oh mann ob sich die Kaltgetränke vom Vorabned doch noch rächen würden ?" Egal muss weiter gehen. Durch den Hardtwald gings dann weiter auf Singeltrails und durch neu gebohrte Forstschneisen. Ein Harvester hatte mal eben 100m Singeltrail auf 4m Breite aufgebohrt. "Ja ne is klar, aber wir MTB'ler machen alles kapott !" Hier tönte es dann auch endlich mal "Dreckiger Köter" aus den hinteren Reihen. Herrlich ! Wir wandten uns dann von der Hardtburg ab und radelten gen Steinbachtalsperre.  Den Steinbachtrail strich ich aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit, Robins sauer gefahrenen Schenkeln und den Kaltgetränken die immer häufiger gen Hals wollten aus dem Programm. Beim Aufstieg zum legendären Ameisentrail schaffte es SexOnTheBeach fast bis an die frische Luft. Bei der Abfahrt im Trail hatte ich das gefühl das im SwimmingPool wohl doch einiges an Chlor drin war, saubere Linie sieht jedenfalls anders aus. Den andern gefiels jedenfalls das ist die Hauptsache.  Nach diesem Trailschmankelr bat ich Co-Guide Udo den ersten Trupp zu übernehmen denn mein Magen hatte momentan so gar kein Bock mehr auf Biken. Mit Robin im Schlepptau buchsierten wir uns dann noch irgendwie durchs Eschweiler Tal und hinauf zur Golfanlage in Eschweiler. Die anderen waren bereits entschwunden und auf dem Heimweg gen Kommern. Hier wars dann so weit. PinaColada, SwimmingPool, MaiThai und SexOnTheBeach lagen ruck zuck im Grünstreifen. Im Magen fuhren die Affen Panzer und zudem plagte mich dann feinster Schüttelfrost. Ich entschied für uns beide den Telefon-Joker zu ziehen. Eine viertel Stunde später fuhr die Maus mit dem Kombi vor um zwei Biker, einer wegen Hungerast Müsliriegelvernichtend, einer blass wie die Wand, beide ziemlich durchgefrohren, einzusammeln. Zu Hause lud ich dann erstmal den Rest der Kaltgetränke ab und genoss eine ausgiebige heiße Dusche. "So das war das erste und einzigste mal das du so abgekackt bist Hubert !" Leider fand die Tour so ein doch recht unromatisches Ende. Ich hoffe jedoch das es trotzdem gefallen hat und werde auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder eine Kirmestour auflegen und die fahr ich dann durch, versprochen !


Besten dank also an alle Mitfahrer für die netten Stunden und auch an Co-Guide Udo der die Truppe sicher nach Hause führte. Bös demnähx dann, wird nicht die letzte Tour gewesen sein !

09.10.2010

Indian Summer Tour zur Burg Vogelsang

Der Herbst gibt nochmal alles ! Heute fanden sich 4 Biker zu einer herrlichen Runde in den Nationalpark Eifel ein. Carl, Meik, Udo und Hubert starteten von Kommern aus bei Sonne pur und noch etwas kühler Luft um zur Burg Vogelsang zu radeln. Über die Lukasheide und Wolfgarten erreichten wir die "Eifel-Gate" die neue Urftseeüberquerung. Hinetr der Hängebrücke konnten sich die Mitfahrer einmal selbst davon überzeugen wie sehr man doch im Nationalpark auf Radfahrer achtet. Hatten man doch extra diese Zufahrt zur Burg Vogelsang für Radfahrer und Wanderer erbaut.  Die Auffahrt zog sich dann über 800m mit läppischen 16-20% Steigung dahin. Möchte mal wissen welcher von den üblichen Radtouristen hier ohne Elektroantrieb hinauf kommt. Sei's drum, wir buchsierten unsere Bikes jedoch recht zügig hier rauf und genossen oben kurz das Panorama. Über den Aussichtspunkt "Modenhübel", Gemünd und Kall traten wir die Heimreise an. Mittlerweile waren Armlinge, Weesten und sonstige wärmende Utensilien im Rucksack verschwunden. Am Ende standen dann ca. 60km und etwas mehr als 900hm auf dem Zeiger. Wiedermal eine tolle Runde in sher netter Begleitung gedreht. So kann das Jahr ausklingen und hoffentlich bleibts noch ein paar Wochen so 


06.10.2010

Night-Ride-Saison 2010 ist eröffnet !

Am heutigen Mittwoch haben die dreckigen Köter die Night-Ride-Saison eröffnet. Da es nun schon gegen 19:00 Uhr dunkel wird/ist wurden die dicken Lampen am Lenker montiert. Carsten, Udo und meine Wenigkeit erkundeten dann auch gleich mal die nächste Tour für die Radrebellen aus. Mehr dazu demnächst hier. Wie immer ists am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig im Dunkeln durch den Wald zu fahren, wir hatten uns jedoch schnell eingependelt. Nächste Woche wird die "Chinalampe" getestet, die freundliche Frau "200 Puls" Ilka war so nett und hat mir die Lampe mal Leihweise zur Verfügung gestellt. Testbericht folgt dann. Hier dann noch ein Bild vom Nightride:


19.09.2010

Mit dem Rennradl ins Ahrtal

So, der ein oder andere wird jetz denken "jetz isser total durschjeknallt !", aber keine Angst, ich habe mir bei dem Crash gestern ( siehe unten ) nix am Kopf sondern an der Hand getan. Die tat heut morgen immer noch weh und da wollt ich jetz nix machen wo man die groß zu braucht. Und da man beim Rennradeln jetzt nicht son hohen Anspruch an Fahrtechnik hat sondern eigentlich nur treten muss hab ich das olle Zweirad mal aus dem Schuppen geholt. Über zwei Jahre hings jetzt an der Wand.  Da ich aber schonmal alles durchgescheckt hatte wars natürlich gleich Fahrbereit.

Als Strecke hab ich mir dann nen Klassiker rausgesucht: über Bad Münstereifel gings das Schleidtal hoch und dann via Plittersdorf und Lind nach Ahrbrück ins Ahrtal. Dort folgte ich dann dem Ahrverlauf bis nach Marienthal wo ich mich den Weinberg hinauf buxierte. Dann gings über Kalenborn und die Steinbach zurück. Ziemlich genau 100km standen aufm Tacho als ich wieder daheim war. Mal was anderes aber meins wird Rennradfahren nicht ! Zum einen gingen mir trotz Nebensträßchen und MP3-Player die Autos auf den Sack und zum andern ist man mit dem MTB viel näher an der Natur. Rennradeln ist halt einfach nur Sport ! Frei nach dem Motto: "Kopp erunge un trödde !" ( "Kopf runter und treten !" für die nicht Eifler ) Hier dann noch die Strecke und Bilder:

   
Net lachen wegen den Flaschen am Radl :) Nach gut 15km ist mir aufgefallen das die Trinkflaschen zu Hause auf'm  Tisch stehen !

11.09.2010

Vulkanbike Marathon in Daun 2010

Samstag morgen, 08:00 Uhr. Abfahrt ! Bikekumpanen Udo, Carsten und Torsten mit im Gepäck und Mario noch in Daun aufgegabelt.Wohin ? zur 10.ten Auflage des Vulkanbike Marathon in Daun. Udo und Carsten hatten sich für "Short-Track" gemeldet. Torsten, Mario und meine Wenigkeit nahm die Halbdistanz unter die Stollen. Wetter war perfekt, die Sonne lächelte uns im Startblock entgegen. RABUMS ! Startschuss. Los gehts. Im Gewohnten tritt ging ichs erstmal mittelprächtig an. Die Pulsuhr verhiess aber was anderes, da standen permanent 160 bis 175 Umdrehungen an, eigentlich viel zu hoch für das Tempo. Naja, egal erstmal weiterfahren und gar nich mahr drauf achten, einfach "nach Gefühl" fahren wie immer halt. Das ging dann auch schon besser. Ich kam auch etwas bessr in den Rythmus. Obwohl dieser immer wieder durch die matschigen Schlammpassagen schiebender Weise unterbrochen werden musste. Verpflegung eins rauschte vorbei. Paar Kaltgetränke und weiter gehts. Auf und nieder immer wieder. Einige Leute mit defekt wurden überholt, anscheinend forderten die teilweise doch recht rutschigen Abfahrten ihren Tribut.  Dann nach gut 2 Std. erreichte ich Verpflegung Nr.2. Wieder was beigetankt und weiter gehts. Aber so ganz Rund liefs halt immer noch nicht. Torsten hatte mich dann mittlerweile auch bei, fix unterwegs der Jung. Noch zwei "Berge" standen dann noch an.


Bei der Auffahrt des ersten streikte dann das kleinste Blatt vorne, so musste dann ein schweinesteiler Anstieg über Gras fast komplett geschoben werden. Bei Anstieg Nr. 2 machte das mittlere Blatt dann auch noch den Hahn dicht so das quasi nur noch das "dicke" Blatt zur Verfügung stand, Das ihat dann doch ein bis zwei zähne zuviel für den Mäuseberg, was mich dann auf Fussbetrieb zwand. Schiebender bzw. als Fahrradjogger gings hier mit Pulsanschlag rauf, nicht zuletzt weil ich ne mörder Krawatte auf die Kettenblätter hatte. Unverschämtheit mich hier so hängen zu lassen. :) Da so'n Eifler aber Zäh ist kam aufgeben natürlich nicht in Frage. Also presste ich mich die letzten paar Stiche noch durch, war ja nicht mehr weit bis zur Finalen Abfahrt auf den Maare Mosel Radweg. Dort sollte das große Blatt dann genügen. Tat's auch. Frustriert trat ich mit 45km/h nochmal den Schnitt etwas hoch. Die vier doofen hinten dran genossen den Windschatten anstatt mich mal vorne abzulösen die Luschen. Naja, am letzen Anstieg zum Ziel musste dann nochmal im Wiegetritt "gepresst" werden, jetzt weiss ich jedenfalls das ich niemals mitm SingleSpeed oder sowas bei nem Marathon mitmache. Im Ziel standen dann 3:30 auf der Uhr.  Das war in meiner Altersklasse der 52.te von 166 und Gesamt der 169te von 585. War dann doch noch OK, für die Panne mit den Kettenblättern und die Unrunde fahrweise. Die Bikekumpanen waren dann auch im Ziel und nicht minder begeistert von der wiedermal rundum gelungenen Veranstaltung. Ist schon ein Top Service hier oben, aber kostet ja auch ein paar Euro mehr als anders wo. Nach ner Portion Nudeln und nem Erdinger machten wir uns dann alle geschafft aber glücklich auf den Heimweg.