30.01.2010

Wintertour für nen guten Zweck

Im Internet auf der Seite von gpsies.com hatte ich von einer Aktion gelesen bei der Läufer für jeden Kilometer einen Euro für einen guten Zweck "erlaufen", Run4Haiti nannte sich das.. Das gespendete Geld bzw. die gespendeten Kilometer gehen dann direkt an die Aktion Deutschland Hilft. Daraufhin hab ich mir gedacht ich könnt ja auch'n paar Kilometer beisteuern. Da's jetzt für meine Kalabamarennsandalen eigentlich etwas zu glatt ist und um ein paar Kilometer mehr zu schaffen absolviere ich dann halt meine Spendenrunde auf dem Bike. Eigentlich hatte ich mir nen 40 Kilometer langen Track ins Rurtal zusammengeschraubt. Da's aber wiedermal tierisch geschneit hatte und noch schneite war mir schon klar das das ziemlich übel werden kann. Dann rief noch Bikekumpane Eddy an und so strampelten wir zwei erstmal drauflos um zu schauen wie weit man kommt.



Los ging's ab Kommern dann über geteerte Feldwege, welche aufgrund von 10-20cm Schnee schon recht schwer zu treten waren. Vorbei an den Weingartener Höfen ging's in Richtung Berg. Hier fanden wir erste hohe Schneeverwehungen vor und beschlossen die Tour zunächst bis Berg auf der Landstrasse fortzusetzen. Hinter Berg ging's dann wieder auf Feldwegen weiter. Immer höher wurde der Schnee. Bis zur Landstrasse tendierte unser Schnitt zwischen 4 und 5 km/h. So beschlossen wir ein wenig auf der Landstrasse weiter zu fahren um dann nach Hergarten abzufahren. Das ging zunächst auch ganz gut. In Hergarten steuerten wir dann einen altbekannten Weg in Richtung Wolfgarten ein. Das hier ein wenig mehr Schnee liegen sollte war mir schon klar aber das es fast 40cm waren hätte ich nicht vermutet. Zunächst kamen wir auf platt getretenem und platt gefahrenem Schnee noch ganz gut vorwärts. Wir verließen dann diesen frequentierten weg und bogen in eine unberührte Schneepiste entlang des Schafbachs ein. Weia hier ging dann gar nix mehr. Wir hatten dann eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Zurück nach Hergarten und nen anderen Weg suchen oder bis zur nächste Landstrasse schieben. Wir nahmen den Schiebejoker und so ging's dann zu Fuss weiter. Nach 1,5km schieben durch Knie hohen Schnee erreichten wir dann die Landstrasse. Ziemlich zäh dat janze ! Wir fuhren dann bis zum Parkplatz Tönnishäuschen um einen Blick in den Weg zur Kohlweghütte zu werfen. Da hier auch noch keine Landmaschine den Weg plattgewalzt hatte blühte uns wieder schieberei. So nahmen wir dann die geteerte Variante nach Düttling hinunter. Hier steuerten wir dann unsere Bikes über die Lukasheide hinunter nach Bergbuir und dann weiter durch die schöne Winterlandschaft nach Glehn und Hostel. Von hier aus ging's dann zielstrebig zurück nach Kommern. Ohne Schnee hätten wir uns auf dieser Tour wahrscheinlich zu tode gelangweilt, mit Schnee wars dann doch recht anstregend und hier und da kleite das Bike auch mit dem Lenker ganz schön aus. So hatten wir am Ende 35km von den anvisierten 40km gesammelt.  Ich spende dennoch die vollen 40km kann ja keiner was für unser versagen :)




01.01.2010

Das Jahr 2009 - Biken at it's best !

Die MTB Saison 2009 war bisher die beste. Hubert konnte eine Menge Zeit auf dem Sattel verbringen. Dabei wurde so einiges erfahren. Ich nahm das erste mal im Leben an einem MTB Marathon teil, fuhr bei einigen tollen Veranstaltungen mit und es wurden viele schöne Touren gedreht. Ein Highlight war auch der Urlaub in Leogang wo ich erste richtige Alpine Erfahrungen sammeln konnte. Das alles geht natürlich auch nur wenn man jemanden hat der das ganze toleriert und auch ein wenig unterstützt, danke dafür Schatzi ! Schatzi findet übrigends auch immer mehr gefallen am MTB und fährt immer öfter mit durch die heimischen Wälder. Mitfahrer hatte ich auch ne ganze Menge im Jahr 2009. Einigen Leuten aus dem MTB Forum konnte ich Gesichter zuordnen und auch so habe ich viele neue Leute beim biken kennengelernt. Seit Mitte des Jahres konnten wir in Kommern sogar einen kleinen MTB-Treff etablieren der sich seither zu regelmäßigen Ausfahrten trifft. Der Pannenteufel schlug auch dieses Jahr wieder ordentlich zu: ich verschliss ein Schaltwerk, ein Schaltauge, eine Federgabel, zwei Hinterradfelgen und ein paar Schläuche. Aber wo gehobelt wird da fallen ja bekanntlich auch Späne, denn in noch keiner Saison konnte ich so viele Kilometer runterreißen wie in dieser. Nicht zuletzt weil ich mich sportlich fast nur noch auf's biken konzentriere und den Fussball ganz drangegeben habe. Dabei kamen dann satte 6.220 km und 102.370 hm zusammen, soviel zur Statistik. Aber zahlen sind ja bekanntlich Schall und Rauch so freue ich mich schon auf dei kommende Saison in der ich wieder den ein oder anderen Marathon bestreisten werde und als Höhepunkt steht im Juli mein erster Alpencross an. Bis dahin heist's weiter fleissig trainiern.

In diesem Sinne: Hubert wünscht allen Besuchern der Website ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010