17.04.2010

Hubert & Freunde durch die Narzissen und die Rureifel

Heuer trafen sich 7 wackere Gesellen für ein Ründchen durch die Rureifel. Forumsprominenz aus den Bergen weit jenseits des Rheins hatte sich angesagt ;) Somit stand der Guide natürlich enorm unter Leistungsdruck. Wie sich später herausstellen sollte gab es dann auch eklatante Mängel.


Nach kurzer Einrollphase an der Oleftalsperre ging's zum warm werden hinauf zum Feuerwachturm. Dann rollte der Trupp der gloreichen sieben in Richtung Perlenbach. In den Narzissenwiesen musste dann einem der Kandidaten schwarz auf weiß gezeigt werden das das pflücken der Narzissen verboten ist. Also ging der Slalom um die Wandersleut erstmal weiter gen Perlenbachstausee.Hier suchte der Trupp den Jahrhundertweg auf. Scharfkantig stellte sich der ein oder andere Stein in den Weg aber schliesslich schafften es alle zum Aussichtspunkt. Hier wurde in ALLE Himmelsrichtungen das eroberte Revier abgesteckt ! Weiter hinauf nach Heidgen und auf der anderen Seite ging's wieder im Singletrail ins Rurtal hinein.


Hier ging's vorbei an Kluckbachbrücke in den Singletrail bei Wisley. Widerspenstiger Ginster hätte fast einen aus unserm Trupp in die Rur gezogen. Ross und Reiter schienen jedoch OK so ging's dann weiter. Immer munter auf und nieder. Hinterm Grünetal kreuzten wir die Uferseite und fuhren über die Uhusley nach Hammer. Fast wären wir der Verführung zweier wunderschönen Sonnenliegen erlegen, Michael riss jedoch mit einen Spitzen Vorschlag alle aus den Fängen der Sonnenliege und so gings zum Campingplatz nach Hammer.Docht gabs dann ne Runde Kaltgetränke. Der Name war hier Programm. Hammer-Plätzchen, Hammer-Türgriffe,Hammer-Spiegeleinfasung und sogar kleine Hämmer im Männerpisoir ( ups das könnte man auch falsch verstehn ;) )



Via Eifelsteig ging's dann stramm Richtung Dedenborn. Ein wenig schmäler und ein wenig breiter führte der Weg durchs Tal der Erkensruhr. Hier folgte die erste und einzigste Panne des Tages. Manni hatte Platt gefahren. Der Reifen war jedoch schneller geflickt als ich ne Banane essen kann und so ging's zügig weiter. Entlang von Wüstebach und Viehbach sollte es wieder Richtung Oleftalpserre gehen. zuvor deckte Eddy jedoch noch einen eklatanten Mangel des Guides auf. Dieser hatte nach Eddy's Meinung die Pflicht jeden einzelnen Teilnehmer über ein vorgefundenes Schlammloch zu tragen damit diese trockenen Fusses und mit sauberem Bike wieder zum Ziel gelangen könnten. Nun gut, da wär dann erstmal ein Guide-Bootcamp fällig. Ich gelobe Besserung hoffentlich erinnere ich mich nicht mal dran ;)



Der Rest war dann für den Trupp ein klacks. Eine zähe Steigung hinauf Richtung Schöneseiffen machten wir quasi mit dem linken Kurbelarm und dahinter ging's nochmal schwungvoll durch ein dickes Matschloch. Den Uferweg an der Oleftalsperre nutze dann der ein oder andere nochmal um die letzten Körner zu verblasen oder die Innereien des Handys großzügig zu verteilen. Letztendlich kamen alle wieder nach ca. 60km und 1100hm wohlbehalten aber etwas dreckiger als zu Begin der Tour an der Staumauer der Talsperre an. Danke an Andre, Carsten, Michael, Manni, Eddy, Uli für die nette Begleitung an diesem perfekten Frühjahrstag. Ich hoffe es hat euch gefallen und wir haben uns nicht zum letzten mal gesehn.