29.04.2012

Team Tomburger zu Gast bei Hubi

Team Tomburg zu Gast bei Hubi oder wie man auch sagen könnte: "Plattfuss im Feytal !". Man watt ne Tour, sowas hab ich selten erlebt. Uwe, ein Lenker und Denker des Team Tomburgs, hatte mich angesprochen ob ich nicht mal für die Teamgefährten ein "Auswärtsspiel" organisieren wolle. Sowas machen die Mädels und Jungs vom Team Tomburg um auch mal was anderes zu sehen. Da liess ich mich natürlich nicht zweimal bitten. Ausgesucht hatte ich da eine schöne Tour im Feytal mit eingen Trails und viiiel Panorama. Nachdem ich dann den Termin auch im Forum eingestellt hatte hagelte es prompt Anmeldungen. Um das ganze noch irgendwie unter Kontrolle zu halten zog ich bei 25 angemeldeten Leuten die Handbremse und schloss die Anmeldung. Puh, kernige Truppe !




Aber wie das immer so ist hat der ein oder andere dann doch noch was anderes und so standen dann immer noch 21 bikewütige Mädels und Burschen am Treffpunkt. Nach kurzem Hallo ging's dann auch gleich los. Im munteren auf und ab buchsierte sich der Tross vorbei am "decke Boom" ins Bergschadensgebiet ( watt fürn Name überhaupt oder ? ) bei den Bleiköpp. Kurz davor war dann ein erster "Entkleidungsstopp" angesagt. Hallo ? Das hier ist die Eifel nicht der Arletschgletscher. Hier kann man im April schon kurz biken :)

   


Nach einigen Trails im Schadensgebiet und einem Plattfus beim Backguide erreichten wir dann Lorbach wo wir zielstrebig den Höhentrail ansteuerten. Der zauberte mal gleich ein lächeln auf's Gesicht. Die Abfahrt gestaltete sich dann recht ruppig und schloss mit einen wahren "Pannenfiasko" ab. Ich hab nicht ganz mitgezählt, aber als wir unten ankamen waren gleich 5 ( in Worten "fünf" ) Reifen platt ! Nach einer weile Flickerei ( mit L ) sollte es dann wieder losgehen als von hinten jemand rief "Plaaaahaaat !" Was erst als Scherz gehalten wurde entpuppte sich dann als bitterer Ernst. Plattfuss No. 7 ! Wieder eine weile später rollte der Tross dann ins Königsfelder Tal ein.



Über den schönen Panoramaweg zogen wir gen Weyer. Hier wurde das "Taufbecken leergesoffen" und die Flaschen mit Weihwasser aufgefüllt. Wenig später folgte der Trail beim Kakusmann. Der Neandertaler-Pfad zauberte nach dem Pannenfiasko wieder lächeln auf Gesichter die kurz zuvor noch durch Flicken sehr verbissen waren. Darauf folgte dann ein weiterer feiner Trail und die Stimmung war wieder im grünen Bereich. Weiter ging's rüber zum Römer-Viadukt. Nachdem sich hier niemand auch bereit erklärte von dem Teil zu droppen zogen wir hinüber zu den Katzensteinen. Nun stand der letzte Anstieg des Tages auf dem Programm. Wir buchsierten uns nochmal auf schwindelerregende 360m ü.N.N. Die Abfahrt wurde noch für ein paar Actionreiche Fotos genutzt. Über den Pizzatrail erreichten wir dann wieder good old Kommern. Hier hatte ich dann selber Luftverlust im Vorderrad. Plattfuss No. 8 ! Nachpumpen musste bis zur Tränke reichen. Im Dorf angekommen eroberten die hunrigen Bikerhorden das Cafe Quasten. Dabei stellte Backguide Robin fest das sein Hinterrad was war ? Na Platt ! No. 9, das war Weltrekord ! So endete dann bei Erdbeerkuchen und Weizen die Tour.

Was für ein Pannenpech ! Aber trotz allem wurde viel gelacht und wir hatten eine Menge Spass. Erfreulich auch die mit 6 Bikerinnen hohe Damenquote, das waren mit fast 30% zumindest bei mir Weltrekord ! Einen herzlichsten Dank an alle die heute dabei waren, das war ein spitzen Tag auf dem MTB ! Und vor allem auch einen gaaanz dicken Schmatzer für meine Frau ( ehemalige Freundin :) ) die mir heuer so viel Zeit auf dem Bike vergönnte.


24.04.2012

eifel:onbike Eisbrecher-Tour


Andre hatte mich gefragt ob ich nicht Lust hätte bei seinem Event als "Guide" zu fungieren. Andre ist Initiator von Eifel-On-Bike und plant bzw. organisiert dort die Touren. Dazu gesellen sich noch mit Mario und Steff zwei alte Hasen im Bikegeschäft als Schrauber und Guides. Alle drei hatten für den Samstag die "Eisbrecher Tour" angesetzt. Ein Event zum Saisonstart bei dem Bikerinnen und Biker auf Touren kommen sollen. Und für's Geld wurde dann auch mächtig was geboten. Morgens ging's schon mit einem opulenten Bikerfrühstück los. Rührei, Nutella, O-Saft, da blieb kein Wunsch offen. Nachdem sich dann alle Teilnehmer gestärkt hatten ging's an die Tour.






Zusammen mit "Kette" Wolli sollte ich als Guide für eine 50km Tour fungieren. Angeboten wurde auch eine 37km Tour. Wir nahmen dann 15 Leute unter unsere Fittiche. Zunächst ging's zum bekannten Wurzeltrail in Marmagen. Hier war dann bei Volle Kanne Adenau erstmal volle Kanne die Luft aus dem Reifen und flicken angesagt ! Also Volle Kanne geflickt und dann volle Kanne der Meute hinterher. Gott sei Dank war die aufgrund eines weiteren Plattfusses nicht sehr weit gekommen sonst hätten die Jungs mich wahrlich sauer gefahren :) Nachdem Plattfuss No.2 geflickt war rollte es dann besser. Am Schillertsbergtrail "rutsche" man dann so dahin. Der Regen vom Vortag machte den Trail eine Ecke anspruchsvoller, was dann zwei Leute schmerzlich feststellen mussten. Ein Kandidat rutschte in ein Stück Stacheldraht und einer machte am Ende nochmal nen Handstand. Aber nix großes passiert und so rollten wir nach Reparatur und Erster Hilfe weiter. Die Auffahrt nach Nonnenbach gestaltete sich dann für den einen oder die andere etwas zäher. Aber kurz darauf erreichten wir den Verpflegungsstand am Brotpfad. Nach einem Stück Kuchen und diversen Entleerungen der Kommuninsbläschen ging's dann weiter.


   


Superschöööhön zieht sich das Brotpfädchen hinunter. Danach gleich der nächste feine Trail. Der ausgesetzte Pfad an der Ahr entlang ist immer wieder ein Schmuckstück. In Blankenheim nahm ich dann einen "langsameren" Trupp und Wolli einen etwas zügigeren. Durch Blankenheim gings dann auf einem Stückchen Eifelsteig wieder zurück nach Nettersheim. Unterwegs wurde noch ein Mitfahrer von Krämpfen geplagt. Aber auch das hinderte uns nicht an der abschliessenden Pasta & Weizen Verköstigung. So endete dann eine Top organisierte Tour bei grandiosem Wetter. Wirklich ein Event das vom Gesamtpaket her sicherlich auf hohem Niveau ist und was meiner Meinung nach soger noch "Luft nach oben" hat. Sowas sucht im Kreis seines gleichen !


           


Nach ausreichend Pasta und Weizen sattelte ich dann doch nochmal auf. Ich war mit dem Zug angereist und musste nun noch nach Hause radeln. Hier nahm ich dann die altbekannten Teile wie "Kakustrail" und Katzensteine mit. Nach schlammigen 75km folgte ausgiebige Dusche von Material und Mensch worauf ich dann erschöpft auf meiner Couch ins Land der Flachen Dächer absegelte. Top Tag !


22.04.2012

Der April, der macht was er will !

Sonne, regen, Sonne, Regen, Sonne, Regen ! So geht dat schon die ganze Woche. Was tun ? So Standen die fünf gestalten am Sonntag morgen am Kötertreff. Dutch Mountains oder Hardtwald stand zur Debatte. Die Entscheidung fiel dann auf Hardt- und Steinbachtrails. Also grasten wir erstmal die Heide ab, danach den Billiger Wald und dann so ziemlich alles was es im Hardtwald so gibt. Danach katapultierten wir uns noch zur Steinbachtalsperre, buchsierten uns über Harvestergeschädigte Wege zum A-Trail und schossen diesen bis zum Eschweiler Tal hinunter. Dann nochmal flux hinauf, Die Ketzensteine mitgenommen, den Iiiisebahntrail und wieder über die C.T. Gedächtnis-Senke nach Hause. Dabei stand uns die Sonne immer zur Seite ! Eine weise Entscheidung oder ?
 
 

06.04.2012

Der dreckige Köter FrühjAHRsklopper

Zu Ostern diesjahr sollte es an Karfreitag gleich mal ein dickes Ei geben. Der dreckige Köter Frühjahrsklopper stand an und bewies Potential zum Klassiker zu werden. Zunächst trafen sich drei ältere und zwei jüngere Herrn in Kreuzberg :) Dort wurde aufgesattelt und zum Treff nach Altenahr an der Seilbahn geradelt. Die Gelenke schlotterten, was nicht an der fortgeschrittenen Artrose sondern an den kalten Temperaturen lag. Doch lange bliebs nicht so kühl, in Altenahr buchsierten wir unsere Kadaver den Weinberg hinauf. Die Temperaturen stiegen auch gleichwohl an.

Wir steuerten Zielstrebig den Mönchsberg an um dort die Akropolis runterzu rutschen. Ein steiler und wurzeliger Pfad der nicht bei allen auf Beliebtheit stieß. Robin und ich hatten ein breites Grinsen im Gesicht, die Herren eher weniger. Unterwegs scheuchten wir dann drei Seniorinnen beim urinieren auf . Oder ob die Hosen rutschten ? Naja seis drum den Damen wars peinlich die Herren radelten weiter. Und zwar gins zum Umerich. Nach Blick vom Aussichtspunkt ging's in die Serpentinenabfahrt. Das gefiel den Herren dann schon besser.


       
Der nächste Klopper der Anstand war die Reimerzhofenabfahrt. Wir buchsierten uns über die Saffenburg und den schön schmal ausgesetzten Pfad zur Teufelslei. Ältere Herrschaften dort wollten uns von der Befahrung des Trails abhalten. Wir sollen uns doch eine andere Strecke aussuchen, nachher lägen wir noch in der Ahr. Wirklich sehr fürsorglich von den Herrschaften aber wir dämmeln doch nich den ganzen Weg hier rauf um dann nen schöden Waldweg runter zu rutschen. Also ging's die feinst angelegten Serpentinen nach Reimerzhofen hinunter. Der wurde allgemein als "Super Trail" oder "Boah watt e fein Päddsche" bezeichnet. Is aber auch fluffig.

   

So, nun stand der nächste und gewaltigste Klopper auf dem Programm. Ein Blick auf das Höhenprofil lies die Herren rätseln ob wir denn nun noch an der Ahr wären oder auf den Zuckerhut fahren wollten. Nein wir fahren nicht auf den Zuckerhut sondern auf den Steinerberg. Knackigst angelegte 350hm am Stück brachten auch den härtesten Biker an die grenze. Teilweise sehr sehr steil zog sich der Weg hinauf. Da wurde auch der Hinweis eines Wanderers " ... gleich is nix mehr mit fahren !" ignoriert. Letztlich schafften es doch alle auf das Dach des Ahrtals und wir genossen unsere Riegel in der Sonne. Als Abfahrt wählten wir den Hornberg. Hier musste zuerst die Bierkasten-Rampe bezwungen werden. Leider konnte sich am heutigen Tage niemend ne Kiste verdienen, auch die flachland Tiroler aus Holland nicht ! Bei der Abfahrt vom Hornberg war die Freude dann wieder riesen groß was durch jubelei bekundet wurde. Oder lag es an den Bremsproblemen eines älteren Herrn ?

   
Unten angekommen stand der letzte Klopper für heute auf dem Programm. Übers Vischeltal zogen wir von hinten die Ditschhardt zur Seilbahn hinauf. Nochmal gut 170hm. Die taten dann auch ein wenig brennen in die Oberschenkel. Oben angekommen musste ich kurz den Einstieg zum Seilbahntrail suchen. Der war schon ziemlich verwittert. Der Trail an sich dann auch. Den kann man getrost aus der Traildatenbank entfernen. Ziemlich zerfurcht, abgerutscht und mit Laub bedeckt lässt er sich nur noch stellenweise fahren. Unten im alten Weinberg ging's dann wieder, die fiesen Treppen dort machten uns aber immer wieder zum Fussgänger. Egal, die Sonne lachte uns mitten ins Gesicht, der Frühjahrsklopper war geschafft. Saftige 1300hm auf guten 40km lagen hinter uns, somit hatten wir uns ein Weizenbier und Kuchen verdient. Mal wieder ne richtig feine Tour in netter Begleitung. Chpeau, meine Herren, das machen wir nächstes Jahr nochmal !