11.02.2013

Frosch'n und Hubi auf Karnevalsflucht

So, nun zum zweiten Teil der diesjährigen Karnevalsflucht. Seit Tagen lungert ein neues Spielzeug auf meinem Schreibtisch herum. Wäre doch perfekt das Teil am Rosenmontag ( höchster Feiertag des aufgesetzten Frohsinns ! ) mal auszuführen. Gesagt, getan, Strecke beeugt und los ging es. Das Ergebnis seht ihr hier:
 
 

Frosch'n und Hubi auf Karnevalsflucht von schraeg - mehr Mountainbike-Videos

09.02.2013

Karneville - Touürschjen

Man mag es kaum glauben aber auch in 2013 hat doch wer zu meinem Verdruss wieder den Karneval in den Kalender eingetragen ! Was tun ? Die Flucht vor dem "Frohsinn-auf-Knopfdruck" will wohl geplant sein. Für den heurigen Samstag bekam ich doch dann tatsächlich einige Köter aktiviert. Aufgrund von Schneefall wurde dann kurzerhand umdisponiert. So wurde aus einer kAHRnevals-Tour eine KarneVILLE-Tour. Geplant war in relativ unbekannten Terrain auf die suche nach den Trails zu gehen. Start war der Wanderparkplatz Bliesheimer Feld. Hier fanden sich sodann der "Nettersheimer Spazierstock" Andre, das "Steigeisen" Reinhold, der "Robinator" Robin und "Killerplautze" Hubi ein. Was für eine starke Truppe !


   

Gleich am Parkplatz schossen wir in den ersten schneebedeckten Trail. Zielsicher suchten wir das erste der vielen Gewässer die wir umkurven wollten auf. Der Silbersee wartete zwar nicht mit einem Schatz, dafür aber mit einem lecker Trailchen. Weiter in Richtung Donatussee. Dort beschloss die Gruppe die Mörderrampe an einer Weggabelung runtezuschiessen. Dafür musste man zunächst hinauf. Oben wurde die Mission jedoch flux unterbrochen. Einer der Mitfahrer bemängelte leichten Druck unter der Schädeldecke, er stammelte irgendwas von "kaka" und das der Kupferbolzen wohl schon fast rausschauen würde. Bevor die anderen Teilnehmer die Lage checkten, verschwand der Geplagte auch schon in den Büschen. Also liebe Villeaner, nicht wundern wenn am Donatussee ein Baumsterben startet, es liegt wahrscheinlich an einem kleinen unscheinbaren Häufchen Gehner Dünpfiff !



Weiter im Text, wir schossen also die Mörder Rampe hinunter, eine wahre Pracht. Wer hätte gedacht das die Ville mit solch einem fahrtechnischen Spektakel aufwartet ! Vom Donatus- ging's zum Ober- Mittel- und Untersee. Welch eine kreative Namensfindung. An den drei Seen führte wiedermal ein liebliches Trailchen vorbei. An dessen Ende war eine kurze "Schiebepassage" notwendig, der weitere Weg war zugeworfen so das wir ein wenig hinaufstampfen mussten. Mensch die Ville hält heute aber auch alles für uns parat. Wir hatten auch bereits geschmeidige 65,4hm gesammelt, bestimmt ! Wir radelten weiter zum Liblarere See. Das war recht unspektakulär. Vor der Luxemburger Strasse war nochmal eine "Schiebepassage" nötig. Man hatte einfach den Weg entfernt, wir mussten durch die Hecke. Das nächste Gewässer war der Köttinger See. Der hielt wieder ein liebliches Trailchen parat. "Kehrt Marsch" und hinüber zum Dinnendahlsee. Da stand sone komische Brücke wo wir rüber mussten. Die Mitfahrenden bestritten das die hinunter nicht fahrbar sei. Werde selbiges im Sommer mit Froschn wiederlegen !

 

Weiter über schmalste Pfädchen, Forstautobahn und vorbei am Albertsee zum Bleibtreusee. Dort suchten wir vergeblich einen Ufertrail. Der war wohl den Forstarbeiten zum Opfer gefallen. Macht nix umrunden wir den halt auf der Forstautobahn. Bei der Wakeboard-Anlage machten wir eine kleine Riegelpause. Weiter über schmale Pfädchen und breitere Wege vorbei am Margarethen Weiher und dem Gruhlsee. auf dem Weg zum Heiderbergsee stürzten wir uns eine Treppe mit gefühlt 500 Stufen hinunter. Ein echter Plombenlöser. Unten erwartete uns knöcheltiefer Modder. Und überhaupt, was war das mittlerweile eine Matschpampe hier ! Am Heiderbergsee erwartete uns wieder ein Pfädchen, ebenso am Pingsdorfer See. Der war aber eher von der kniffligeren Sorte. Der war recht schmal um die Bäumchen geführt, ein wahrer Slalom musste da aufgeführt werden. Beim Forsthausweiher war dann nochmal schieben angesagt, irgendwelche Vollhonks hatten einfach das Holz quer im Weg auf Halde gelegt.

 

Mittlerweile hatten wir vier die Buxe ganz schön Nass ! Die Matschepampe entpuppte sich langsam zum Psychokiller und bevor einer der Mitreisenden noch zum Amokläufer wird beschlossen wir die Heimreise anzutreten. Aber nicht ohne nochmal einen feinen Trail aus dem Hut zu zaubern. Um den Berggeistsee führt ein recht flowiges Exemplar. Hatte zwar hier und da ne flutschige Passage aber ansonsten recht lustig. So, nun war's vollbracht, die Jungfernfahrt der dreckigen Köter in der Ville war beendet. Nach fast 50km stand der Trupp mit brauner Buchse wieder auf dem Parkplatz. Nach dem verstauen der Bikes mit braungefrorener Pampe zogen wir von dannen. Zu Hause gabs dann erstmal ne mörder Portion Nudeln, waren immerhin 430hm zusammen gekommen ;)
 
 

03.02.2013

Krausberg Rocker !

Man, man, was für ein Wochenende. In den letzten vier Tagen war ich weit mehr als 50 Stunden arbeiten. Und wer viel Arbeitet, darf sich auch mal belohnen, odr ? Deswegen hab ich mir heuer schonmal zumindest das Bike auf dem Weg zur Arbeit in den Kofferaum gepackt. Der Plan war wenn's noch irgendwie geht sich ins Ahrtal zu retten. Und siehe da, uns Hubert schlug am Sonntagnachmittag gegen drei doch noch in Dernau auf. Hehe, da isser ja, der krause Berg. Den werd ich heute mal schööööhn vergewaltigen ! Zunächst näherte ich mich ihm auf schnödem Asphalt. War das Türmchen zu begin noch recht klein, wurd's mit steigender Höhe immer größer. Die Wandersleut hier oben waren heute alle brav, einer machte gar auf dem kleinen Waldtreppchen gen Krausberg freundlichst Platz um sich das spektakel anzuschauen. In der "Gipfelhütte" saßen die "Gipfelstürmer" bei Kaffe und Weizen. Ich schmiss mich sogleich in die erste Abfahrt. Der Froschn verrichtete seinen Dienst wie gewohnt seriös. Wahnsinns unterschied zum Hardtail hier runter. Sogar mit den Null-Grenzbereich Nobbys im Nassen war's eine richtige Freude hier runter zu schmettern.

   

Nachdem ich sich das breite Grinsen im Gesicht wieder verflüchtigt hatte und ich die Trails wieder erkennen konnte bog ich gen Ahr aufwärts ein. Rech war das Ziel. Nietlicher Trail am Flüsschen daziwschen. In Rech dann hinauf. Und hinauf und hinauf. Man der krause Berg ist aber auch hoch. Für die Eifel darf der sich wirklich mal "Berg" nennen. Oder war ich heute einfach nur platt ? Egal, hoch mus der Hubert. Das gute: irgendwann is der zäheste Anstieg auch mal vorbei. An Alfred-Dahm-Turm wurde erstmal die Aussicht genossen und das Revier markiert. Außer Schneeverwehungen war vom Turm leider nichts zu sehen. Man kann sich schon denken was nun kommt: das Serpentinen Massakker hinunter nach Walporzheim. Froschn wieder im Element. Aber alle Ecken hab ich auch heute nich gedengelt bekommen, naja nochmal im trockenen testen. Unten angekommen schlug ich dann über einen besonders gefährlichen Bergpfad den Weg zurück nach Dernau ein. So endete dann eine kurze aber feine Ahrtour. Doch noch was geschafft heute