26.07.2014

Landskrone, Flow & Co.

Heuer reisten die Köter nochmal an die Ahr, weils da schön ist und weil wir da schon länger nicht mehr waren. Es gesellten sich 7 reudige Hunde und 1 Hündin zum Rudel zusammen, gekurbelt wurde ab Walporzheim.

Auf der Landskorne
Znächst dämmelten wir gemächlich durch die Altstadt von Aaaahrwieler,dann ging's in die Weinberge. Im Munteren auf und ab dämmelten wir gen Landskrone, dem ersten Ziel unserer Tour.  Hinter Lantershofen streute der Guide ein geschmeidiges Pfädchen ein um die ansonsten recht öde aber landschaftlich schöne Reise zur Landskrone zu versüssen. In Gimmigen gab's vor dem Anstieg noch einkurzes Trailchen am Bach entlang und dann schoben wir uns die 200hm bis auf die Spitze des Hügelchens hinauf. Die letzten Meter waren nochmal zäh steil dann schauten wir mal was das trüb warme Wetter uns an Restpanorama gelassen hatte. Es folgte die Abfahrt, diese zog sich in geschmeidigen Serpentinchen dahin, bis kurz vor Schluss eine elends lange Treppe alle Teilnehmer wach rüttelte. Feines Schmankerl !

Trail ins Idienbachtal
Nächster Tagesordnungspunkt war der Neuenahrer Berg, dort zogen wir entlang der A61 hinauf. Oben gab's dann ein anspruchsvolleres Pfädchen. In steilen engen Kehren ging's kurz hinunter ins Idienabachtal, für meinefahrtechnischen Künste teilweise etwas zu eng und steil einige Köterjedoch meisterten die meisten Ecken, Respekt !Den Bach kreuzten wir und schoben erstmal die Bikes auf der gegenseite ein wenig den Hang hinauf. Ja auch das gehört zum MTB fahren. Kurz vorm Neuenahrer berg dann ein kleines Riegelpäusschen dann knatterten wir den seeeehr geschmeidigen Trail am Turm hinunter. Viel zzu schnell waren wir wieder untenund wer unten ist der muss wieder rauf. Diesmal eine zäääähe Anfahrt bis auf den Steckenberg wo wir uns sogleich in die nächste Abfahrt warfen. Der Lennetrail durch den Seilgarten und die abschliessende Achterbahn sorgten wiedermal für dauergrinsen der Köter. Aber wir waren ja noch nicht fertig.

Spass ?
Bröckepäddschje
Aber erstmal wieder hinauf. Diesmal tat's nicht ganz so weh, waren nur wenige Höhenmeter bis zum Einstieg ins "Winkelgassenpfädchen". Hier zeiht sich der Trail in geschmeidigen Ecken den Hang hinunter. Fein Fein ... seeeehr "flowig" wie das unter "Enduristen" so heisst :) Aber fertig waren wir auch jetzt noch nicht. Es folgte noch des "Bröckepäddschje" und die geschmeidige Katzley, dann hatten wir fertig ! Zeit sich also etwas kühles nasses in den Hals zu schütten. Kurz ums Eck feierten die Jungesellen ihr 500stes Jahresfest, dort fanden wir alles was man nach so eine Touürschjen braucht. Grundungsmitglieder waren zwar keine zu sehen dafür schmeckte das Bit. Wiedermal ein zauberhafter Ahrklopper, meinen Dank an die Mitreisenden für den angenehmen Samstagvormittag !




13.07.2014

Perle der Eifel 2014

Recht durchwachsen war die Wettervorraussage für den heutigen Sonntag. Ein wenig Regen und ein wenig Sonne, genau das richtige also für echte Köter. So suchten wir uns heute nochmal ein echtes Trailschmankerl raus. "Die Perle der Eifel", so hab ich die Tour vor Jahren mal getauft und über die Jahre immer wieder verfeinert ist diese Tour mittlerweile ein echter Kracher. Mit vielen Variationsmöglichkeiten werden einige der schönsten Trails zwischen Einruhr und Monschau abgegrast. Am Start standen dann neben vier mal eifel:onbike-connection fünf wackere Köter,die sogleich zur Abkühlung ein kleines Schäuerchen auf die Helme bekamen. Wir bahnten uns  gemächlich den Weg nach Erkensruhr.

... wet, wet grass,makes the shoes ... naass !
Dort suchten wir die Waldkapelle auf und folgten den einfachen aber schönen Trails nach Hirschrott wo wir ein weiteres Trailschmankerl aufsuchten. Über die Erkensruhr und dann erstmal hinauf ... und hinauf ... und hinauf. Es galt die 200hm bis zum Forsthaus Rothe Kreuz zu vernichten. Dazwischen eine kleine Traileinlage die im allgemeinen dafür sorgte das 100% der Teilnehmenden nasse Füsse bekamen. Der Regen hatte das Gras am Wegesrand derart beschwert das sich das daran befindliche Nass flugs in die Schuhe der Teilnehmer verkriechen konnte ! Entschädigt wurden diese dann aber durch ein fluffig Trailchen ins Fuhrtsbachtal. Zum Dank gab's hier dann mal das Wasser ins Gesicht. Dem Fuhrtsbach ( nicht zu verwechseln mit Furtz ! ) folgten wir weiter auf einem schönen Trail. Nach kurzem Pannenstop, ein hinterhältiger Schlangenbiss, sorgte der Guide nochmal für Gelächter in dem er sein Hinterrad in einem stinkenden Schlammloch versenkte. Die Prappe hatte anscheinend schon oberste Gährstufe, zum Glück keine Raucher dabei sonst hätts ne Explosion gegeben.
Rushhour am Jahrhundertweg
Das lustige Trailchen spuckte uns nach kurzer Klettereinlage direkt vor dem nächsten Trailhighlight aus. Es folgte die "Wutzelbehandlung" zur Höfener Mühle. Man watt en "Rötscherei op däh Wutzele". Zielstrebig suchten wir den nächsten Pfad auf, oberhalb des Perlenbachs sammelten wir weiteres Wasser mit den Schuhen auf dicht bewachsenen Pfädchen ein. Dann ging's in eine "Kokele-Vollgaspiste" hinunter zur Perlenbachtalsperre. Feines Pfädchen ! Entlang des Stausees ging's weiter mit dem Trailmassakker, wir nahmen den Jahrhundertweg auf die Flinte. Dieser zeigte zunächst die Zähne, auf glattem, nassem Stein rutschten wir gen Monschau. Dort angekommen hatten wir nach gut 2 Std. sage und schreibe 22km hingeknallt :) Was für ein Trailmassakker :)
Die Meute
Treppenmassakker in Monschau
Kletterei im Fuhrtsbachtal
In Monschau suchten wir ein lauschiges Plätzchen für ein Päuschen auf, dies fanden wir am Eifel Blick. Also alle Riegel raus und kauen, meine Paradedisziplin ! Nach der Pause gabs dann ein Treppenmassakker hinunter in die Stadt. Poah, da musste man schon alle Backen zusammenkneifen manchmal. Danach ging's .... hinauf. Und zwar den Kierberg damit wir den nächsten Trail vor die Flinte bekamen. Peng da war er auch schon, schönes schmales Pfädchen brachte uns gen Rurtal. Dann wiedermal ... hinauf. Nächste Halt -> Kluckbachbrücke. Auch dort nahmen wir das verwinkelte Trailchen mit Genuss ! Dann mal ganz schnöde entlang der Rur und über das schöne auf- und ab an der Uhusley. Herrlich grandiose Landschaft. Der Regen hatte mittlerweile den Weg für die Sonne frei gemacht, man könnte fast ein wenig Romantik vermuten, aber echte Köter sind hart, nehmen jedes Schlammloch ohne Gesichtsverzerrung und kennen so Sachen wie Romantik nicht.

Trail zur Kluckbachbrücke
Dann waren wir in Hammer, wo ein Holländer seinen WM-Frust am Guide auslassen wollte und diesen mit seinem Campingwagen von der Strasse schieben wollte. Dieser Konterte mit gehupe aus seiner Wuwuzela. Am Campingplatz nahmen wir zur Freude der dort anwesenden ein Kaltgetränk, die Leute hatten Spass, anscheinend hatten sie noch nie echte Biker gesehen sondern wohl eher diese "Schutzblech-Pfützeumfahrer-Muschis". Das Weizen hat geschmeckt und schon saßen wir wieder auf dem Bock und dämmelten gen Dedenborn. Am Ortseingang ging's sogleich wieder in ein feines Pfädchen hinunter zu Rur. Fein fein ! Über die Rur und dann .... hinauf ! Man was ein Klopper, der Weihrauchsberg. Von gaaaanz unten zieht der sich bis gaaanz oben ! Und das schöhöön Steil. Also oben war dann fast Kesternich. Eine sichere Maßeinheit für die Steilheit eines Anstiegs ist bei manchen Kötern ja die Gesichtsröte am Ende. Sie tendiert zwischen leicht rose, also flach, bis hin zu knallrot, sicheres Indiz für steil !
Prost
Egal, wir waren oben und es ging zumnächsten Trail. Dieser zog sich verwunschen hinunter in die Seifenauel. Zwischendrin rief Steigeise Reinhold dann die "Rampage" aus und schoss mal eben quer zum Pfad in den Hang. Viel Airtime aber die Landung war unsauber ! Dafür aber alle Knochen noch heile, "Stunt's nach flughähnchens Art". Nach kurzem Treppenmassakker spuckte uns der Trail wieder an der Rur in Seifenauel aus. Wir buchsierten unsere leicht riechenden Körper noch ein letztes mal hinauf nach Dedenborn. Dort nahmen wir Aufschluss auf den Eifelsteig und folgten diesem über weitere feine Trails bis nach Einruhr, wo die Tour dann im Biergarten bei einem Eifeler Landbier sein gebührendes Ende fand. Man was ne Schlacht, alles dabei, geile Trails, tiefe Schlammlöcher, Regen, Sonne, nasse Füsse, Pannen, Stunts und viele nette Mitfahrer ! Feinste Sonntagsbeschäftigung, Herz was willst du mehr !




06.07.2014

Jede Menge dreckige Hunde im Kalltall

Immer wieder Sonntags....trifft sich die Kötermeute um über die Landen zu ziehen. Heute war die schwarz-rote Meute nochmal stark besetzt. Sechzehn durchtrainierte Waden hämmerten morgens um neun auf die Kurbeln ein. Los ging's ab Köter-Headquater in Richtung DeggenNi. Damit die kalten Stengel erstmal warm werden konnten legte der Guide eine Brennesselbehandlung im Eickser Busch ein. Fein so morgens um halb zehn schon mit juckend-brennenden Beinen durch die Lande zu radeln, oder ?
Auf dem Weg nach DeggenNi
"Höpperei" :)
Auf dem Weg nach DeggenNi suchten wir dann noch das ein oder andere Trailchen. Zu großen Teilen ging's aber über widerliche Feldwege. Dann aber gab's dank des Wegegedächtnis von uns Dieter ein erstes echtes Trailschmankerl vors Vorderrad. Herrlich ! Einem der Recken musste unterwegs flugs der Rucksack geflickt werden, wahrscheinlich zu viele "Schnedde" eingepackt ! Unten angekommen befanden wir uns im Rurtal, um genauer zu sein in Brück. Entlang der Rur  nahmen wir den nächsten Trail bis Zerkall, dort folgte der linksschwenk ins Kalltal. Ein heerliches Fleckchen Erde ! Über breite und schmale Wege folgten wir dem Tal.  Hinter Zeifallshammer hatte dann einer die Brücke geklaut ! Was nu ? Die erstem Recken versuchten trockenen Fusses linker Hand im Muschistyle über Steinchen ans andere Ufer zu gelangen. Das klappte mehr oder weniger ... schlecht. Dann kam unz Ralf mit einer Fulminanten Bachdruchquerung für Männer gefolgt von Steigeisen Reinhold. Ich sach mal so: " Gott sei dank hatte der Helm Löcher, so blieb wenigstens kein Wasser drin stehen !" Ein echter Brüller !
Bachquerung im Muschi Style
Bachquerung im Männerstyle
Nachdem sich die Lachmuskeln wieder beruhigt hatten war auch wieder Luft zum Radeln da, wir folgten dem Tal wieder über Trails und breitere Wege bis zur Mestrenger Mühle. Ab dort zogen wir hinauf nach Schmidt. Kurz die einasphaltierte Penzerkette begutachtet und dann weiter bis hinauf nach Kommerscheid und Schmidt. Dort wurde an der "Schönen Aussicht" erstmal die Energiespeicher wieder gefüllt und Bötchen geguckt. Herrlich die Aussicht auf den Rursee hier. Nachdem dann auch die letzte kommunionsblase geleert war suchten wir eine feine Abfahrt zum Ufer ganz in der Nähe auf. In herrlichen Serpentinchen zieht sich das fädchen hinunter. 

Schöne Aussicht
Die Meute
Es folgte ein wenig "Holländer-Slalom" auf dem Uferweg und ein schnuckeliges Trailchen nach Heimbach. Vorbei beim Biebermann buchsierten wir uns hinauf nach Hergarten. Schnell war's dann auch bis Glehn und Eicks zurück geschafft. Die letzten reserven lockte der Guide mit dem Anstieg am Museum herraus. zur Belohnung gab'snochmal ein kleines aber leckeres Trailchen. So liessen die Acht Recken die Tour auf der heimischen Terasse bei einem lecka Weizen ausklingen. Wiedermal feine Sonntagsmorgensbeschäftigung ! Meinen Dank an die Mitturnenden, war lustig mit euch !