25.12.2015

Zwofuffzehn Adieu, Moije Zwosechzehn !

Wieder eine Bikesaison vorbei. Meine Herren, die Zeit rast. Haste gerade das Bike fit für die 2015er Saison gemacht und piff paff ... biste auf einmal in Prötes und Dunkelheit dem Jahresende entgegen am Strampeln. Zum Jahresende hat mich dann auch noch die hinterhältige Hexe von hinten angeschossen und mir eine Zwangspause verordnet, so bleibt ein wenig mehr Zeit das Jahr nochmal vor dem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen.
So begann das JAhr 2015
Die Zeit zum biken wurde auch dieses Jahr zwar nicht mehr, jedoch versuchte ich Sie sinvoller bzw. intensiver zu nutzen. Der Fokus wurde mehr auf trailige Touren in schöner Landschaft ausgelegt. Keine sinnlosen Büffelherden-Events oder Marathons mehr, dafür individuelle Toürschjen je nach Geschmack der Saison. Gleich zu Beginn des Jahres gabes daher schon tolle Touren in den Dutch Mountains, das gute Wetter im März nutzen wir für einen feinen Klopper in Luxemburg. Ein wirklich tolles Bikerevier, in dem ich nicht nur einmal unterwegs war und es auch in 2016 wieder aufsuchen werde.
Luxemburg ....
... ein herrliches Bikerevier

So plätscherte das Frühjahr dahin, einige herrliche Runden wurden gedreht. Über ein lecka Tourschjen in der Rureifel, einen super Vatertagsklopper Rund um den Rursee und weiter feine Touren immer bei herrlichstem Wetter, ein tolles Frühjahr hatten wir.
Ein tolles Frühjahr ....
... mit viel Sonne ...

... und viel Trails !
Dann kam ein echtes Highlight was mir lange in Erinnerung bleiben wird. Wie schon in den Jahren zuvor hatte ich in diesem Jahr auch einen Eifelcross vorgesehen. Aber anstatt immer nach Trier zu pilgern dachte ich mir das wir auch mal was anderes machen könnten. Nach und nach entstand auf Grundlage der Touren welche ich in Belgine bisher gefahren bin ein Ardennencross. Das der dann solch ein Kracher werden würde konnte ich bei der Planung auf der Karte noch nicht erahnen. Was für ein Trailfeuerwerk. 240km herrlichste Landschaft,ein Pfad am andern und dazu passte es auch noch wiedereinmal mit dem Wetter. Eine super Unterkunft in Eupen setzte dem ganzen noch die Krone auf. Viel gelacht, viel Spass gehabt was für ein Erlebnis !
Die Truppe beim Ardenenncross
Ein Trail reihte sich an den anderen
Herrliche Bachtäler ...
... Bäche mussten überquert werden
...Klettersteige wollten gemistert werden
Was für ein Event
Auch das kam nicht zu kurz in 2015
Damit erhielt der Sommer einzug. Auch hier ging's gewaltig zur Sache. Eine sehr schöne Tour bei Mendig bleibt mir in Erinnerung, ebenso wie die Top Tour Hilterscheider Sommermärchen. Erste Erfahrungen mit Liften konnte ich im Urlaub in Leogang sammeln. Ein echter Kracher die Big 5 in Leogang/Saalbach sollte man mal gemacht haben. In Erinnerung bleibt mir auch gut ein Hitzemassaker in der Vulkaneifel das wir nach 20km abbrachen. Dachte im Wald wäre es kühler, ware es auch aber 37°C waren auch da zu viel des guten. Aber Köter sind zäh so holten wir den Klopper im September nach und was soll man sagen: auch das ein echt geniales Toürschjen !
Unterwegs in neuen gefilden
Eine echte Hitzeschlacht
Aber auch hier geile Trails gefunden !
Der Herbst ... erst jede Menge Prappe entwickelde er sich doch noch golden wie man es kennt. Auch hier gab's das ein oder andere nette Toürschjen. Eine herrliche Runde mit dem Chef vom Adlerhorst Wershofen zur hohen Acht war Landschaftlich ein echter Kracher. Wir haben's schon gut in der Eifel. Überall soviel herrliche Natur in greifbarer Nähe. So liess sich das Jahr den bei Ahrklopper und Dutch Mountains ausklingen. Wieder ein Bikejahr relativ sturz und pannenfrei vorbei.
Riesen Meute bei der Kirmestour
Und dann kam er doch noch ....
... der goldene Herbst
Aber wo viel Licht ist gibts auch meistens Schatten, auch wenns nur ein kleiner ist: einzigster Wehrmutstropfen fand ich das sich die Köter so langsam recht rar machen. Je später das Jahr wurde um so weniger Teilnehmer waren zu aktivieren. Woran's wohl liegen mag ? Zu viel Trails beim Ardennencross ? Zu viel Spass auf den Touren ? Man wird es wohl nicht erfahren. Bleibt nur zu hoffen das sich der ein oder andere dreckige Hund in 2016 wieder etwas öfter blicken lässt, wäre doch schade drum oder Köter ? Möchte mich dennoch bei dem ein oder andern für die tolle Unterhaltung während unserer Touren in 2015 bedanken. Es war mir wiedermal ein Fest mit Euch zu biken !
Herrlich ! Es gibt fast nichts schöneres als klare Herbstluft !

Viele herrliche Trails gabs unter die Stollen
Was will man mehr ?
Viel für die Fahrtechnik getan
Und romantisch wurde es auch mal
Was kommt in 2016 ? Man(n) weiss es noch nicht genau. Jedenfalls wird die Zeit zum biken auch im kommenden Jahr nicht mehr. Im März wird es einen weiteren kleinen Hubi im Netz geben, auch der wird seine Zeit einfordern. Deswegen werde ich die Zeit auf dem Bike versuchen wieder so gut und intensiv zu nutzen wie es geht. Die ein oder andere Tour hab ich schon auf der Agenda, das ein oder andere Spektakel in Nachbarländern auch. Was davon realisiert werden kann bleibt offen, motiviert bin ich jedoch wie eh und jeh. Mountainbike ist einfach die geilste Freizeitbeschäftigung seit Erfindung des Rades. In diessem Sinne, bis bald im Wald !

Der Hubi

20.12.2015

Jünger Hubi auf Pilgefahrt

Wir schreiben das Ende das Jahres 2016. Die besinnliche Dezemberzeit ist eingetreten. Menschen bereiten sich auf das fest der Liebe vor ... auch Jünger Hubertus bereitet sich seelisch und moralisch auf das größte Fest im Jahre vor. Er reinigt Geist und Körper bei einer ordentlichen Piglerfahrt mit Schlamm und Dreck. Doch wohin pilgern ? Da fiel ihm ein das er schon lange nichts mehr von den beiden Jüngern Eifelmättes und Schlammcatcher gehört hat. So suchte er sich den Weg ins heilige Kronenburg im Sorgenland

Jünger Hubertus im Prethbachtal
Weit zu sehen, das Bärbelkreuz
Der sündige Pfad !
Aus Hellenthal hinaus führte Ihn der "Eisvogelpilgerweg" entlang des lieblichen Prethbaches. Der Herrgott schien einen guten Tag gehabt zu haben als er dieses schöne Tal erschuf. Aus den Niederungen des Prethbaches erhob sich Hubertus entlang des Kornbaches. Auch der schlängelte sich lieblich durch die Landen. Oben angekommen weiste ihm von Fern schon das Kreuz der heiligen Bärbel den weg. Doch auf dem Weg dorthin stellte der Herr ihn auf eine harte Prüfung. Eigentlich ging der rechte Weg gerade aus, Hubertus jedoch erspähte einen lieblichen Pfad der rechts hinab führte. Solle er dem rechten Pfade folgen oder rechts herum sündigen ? "Ach Sch ... drauf", dachte er sich und schoss in herrlichen Serpentinen gen Tal. Unten angekommen ahnte er schön böses hatte er doch nun ein schlechtes Gewissen. Und der Herr strafte in umgehend mit einer nicht fahrbaren Schlammrampe im Gegenhang. 60hm schieben, tja das hat man halt davon wenn man sündigt !

Jüner Hubertus kurz vorm Bärbelskreuz
Beimheiligen Mathias
Nehmt das ihr A...mateure!
Der schöne Paarfhufer  .... ganz dreckig
Oben war er dann beim Kreuze der heiligen Bärbel angekommen. Doch welch Frefel ! Sünder hatten den Querbalken des Kreuzes gestohlen ! Heutzutage ist aber auch nichts mehr sicher. Traurig zog Hubertus von dannen um sich den Weg nach Kronenburg zu bahnen. Beim Kreuze des heiligen Mathias hielt er kurz inne, er gab ein Bußgebet für den sündigen Pfad zum besten. Der Herr jedoch kannte kein erbarmen, denn er schickte Ihn auf eine Schlammpiste die sich gewaschen hatte. Eine Horde von A....mateuren versuchte hier oben Windräder zu errichten. Deren Baufahrzeuge hatten eine eigentlich breite Schotterpiste derart püriert das 10cm Schlamm auf ganzer breite des Weges lag. Fluchend und fauchend zischte Hubertus daher.Er liess sich sogar einmal zu einer unschönen geste herab, möge der Schlamm ihnen den Bagger kaputt schmirgeln !

Fallussymbol bei Kronenburg
Die Kronenburg
Liebliches auf und ab am Ufer des Sees
Es war jedoch auch nicht mehr weit bis zu den zwei Aposteln im Sorgenland. Sorgenland ? Ja ! Dort hat man immer sorge seine Freizeit zu verplanen weil man dort so viel davon hat :) Manche dort gehen aus langeweile sogar in die Politik, manche unterwerfen sich völlig häuslichen allmacht oder man kippt so lange Feuerwasser in den Kopf bis alles lalla ist. Man hatte auf dem Weg sogar aus langeweile ein mannshohes Fallussymbol aufgestellt. Den Jünger Hubertus konnte dies alles nicht irritieren, sicher zog er seine Bahn. Zunächst schaute er bei der Burg ob er seine altbekannten Jünger Eifelmättes und Schlammcatcher fand. Nichts ! Ham vielleicht sind sie unten am See ? Leider auch hier nichts. Dafür ein liebliches auf und ab entlang des Ufers. Vielleicht hatte deren Weib die beiden in den Schlund der häuslichen Pflichten geworfen ? Wer weiss, Hubertus wird es nie erfahren.

Aufdem Radweg
Sachen gibts !
Huhuuuuuuuu ..... !
Pilgerstätte für Buddhisten
Traurig das er seine alten Freunde nicht gefunden hatte zog er von dannen, damit er möglichst schnell hier weg kam, kurbelte er trotz einer heftigen Asphaltallergie einige Kilometer auf dem Kylltalradweg. Bei Glaadt fand er jedoch auch wieder den Ausgang auf unbefestigten Untergrund. Er hatte noch ein weiteres Ziel gefunden. Er wollte beim Heidenkopf in Dahlem mal schauen ob dort nicht wer missioniert werdem kann.  Schnell war er dort oben, rollte sich diesmal gut auf Schotter. Niemand ... weit und breit niemand ! Dafür fand er eine herrliche Spielerei dort oben. Den Moorpfad ! Über rutschige Holzbohlen zirkelte Hubertus über den Pfad. Nun konnte es wieder gen Heimat gehen.

Auf dem Moorpfad
Auf dem Quellenpfad
Reifferscheid
liebliches Pfädchen nach Blumenthal
Lässt sich schlecht treten ohne Kurbel !
Fango !
Durch Dahlem hindurch vorbei an der Abtei Maria Frieden pilgerte Jünger Hubertus gen Binz. Dort schaute er ob nicht die großen Adler fliegen. Nichts ! Dann halt weiter über den lieblichen Pfad der Quellen. Beim schwarzen Weiher bfand er sich im Quellgebiet der Urft, er nahm jedoch den Weg hinab zum Wolferter Bachtales.  Auch hier gab es mannigfaltige Konsistenzen an Untergrund um die Backen eeeeeh Wangen ! Schnell war es dann zurück nach Hellenthal geschafft. An Burg Reifferscheid vorbei geschlüpft nahm er nochmal einliebliches Pfädchen nach Blumenthal. Genug gesündigt, nun gehts nach Hause wo er busse tun kann ... wenn er denn will der Jünger Hubertus !




12.12.2015

Neues Lenkeisen


Hat der Nikolaus tatsächlich bei seiner Abreise gen Nordpol direkt vor meiner Haustüre was aus seinem dicken Sack verloren ! Tadaaaa, ein neues Lenkeisen !



Gleich paar neue Griffe mit rangedengelt, die lagen daneben. 740mm breit, 20mm höher, das freut den angehenden Senior. Gerade noch schmal genug für hiesige Trails. Der wurde natürlich Standesgemäß in Manni's Wohnzimmer weingeweiht.

Achtung !!! Bissiger Eifler!!!


Geht auch mit Segelstange, et gröne Jelände

 
Isset net schön he?

 
Gott sei Dank war keine Sitzgelegenheit in der nähe sons wär ich eingeschlafen so besäuselnd war das da:

 
PokPokPokPoooook

 
Da geht er gleich auf Tauchstation.... hat der sein neues Höhenruder falsch bedient ?

 
Abgetaucht ....Periskop hat er oben amBaum vergessen son mist !

 
Scheeeeen isset hier!

 
Daplätscherts dahin das Bächlein

 
 Dabei kam mir folgender Gedanke: geht eigentlich der Meeresspiegel kaputt wenn ein Schiff in See sticht ?

... to be continued ....