24.10.2015

Auf das Dach der Eifel

Heute ging's in die alpinen Höhenlagen der Eifel. Expiditionsleiter Hillary Schnippi suchte noch Sherpas für den Weg ins Eifler Hochgebirge, auf das Dach der Eifel ..... die Hohe Acht. 747m über dem Meer ( ok, man könnte genau sein und 746,9m sagen ) überragt der Gipfel alles was in seinem Schatten steht. Nicht genug hat man auch noch auf seinem Gipfel einen 16,3m hohen Turm auf gebaut. Fernsichten von Nordsee bis Atlantik sind hier nicht selten, klar auf so einem Gipfel überragt man ja auch alles. Da liessen sich die Sherpas tensing Steigeisen und Louis Killerplautze nicht lumpen !
Basecamp Adlerhorst
Am Ruppete
Jede menge Gegend. 1 AAAA
Also traf sich die Expiditionstruppe im Basislager "Adlerhorst Wershofen" zur Lagebesprechung. Die Route war schnell abgesteckt. Über "Kotteme" un "Ruppete" nach "Dömpelfeld" und dann die "Schmidt-Scharte" zur Hohen Acht hinauf. Los ging's !

Der Expiditionstrupp
Eifler Höhen
So weit das Auge reicht .... Wald !
Vorbei am "Kotteme" alles easy, herrliche Herbstwälder, geschmeidige 12°C. Am "Ruppete" fand der Expiditionsleiter einen urlaten vergessenen Pfad, die Sherpas zögerten, sind sie doch in neuen Gefilden etwas ängstlich, folgten ihm aber dann doch gehorsam. Es lohnte sich, ein herrlich Pfädchen mit jeder Menge Sicht auf Gegend ! Ab "Dömpelfeld" ging's dann ans Eingemachte. Ein zäher Aufstieg in die Schmidt-Scharte. 525hm am Stück, ein rekordverdächtig langer Anstieg für die Eifel lag vor uns. Hinauf, hinauf, hinauf .... die Kette winselte um Gnade. Eine Kehre nach der andern schraubten wir uns hinauf. Vorbei an der Hohen Warte und dem gleichnamigen Örtchen "Hoch Acht" war es nicht mehr weit bis zum Gipfelglück. Eisige Winde pfiffen uns um die Ohren, nichts mehr konnte uns so kurz vor dem Gipfel aufhalten. Selbst die knackige Rampe kurz vor dem Turm nicht.

Gipfelglück an der Hohen Acht
Müllerskreuz
Herrliche Wälder
Expedition Pur !
Dann war es geschafft, oben ...was für eine Weitsicht. Leider Versteckt hinter diesiegen Schwaden in der Ferne. Egal wir hatten unsere Kadaver auf den höchsten Punkt der Eifel gewuchtet, darauf erstmal einen Riegel. Dann ging's an den Heimweg. Am Krichberg huldigten wir Herrn Lassaulx, hatte er doch vor etlichen Jahren diese herrlichen Wälder Rund um Adenau erschlossen. Ein Hoch auf "Den Vater des Eiflewaldes" Gleich darauf schossen wir einen seeeehr geschmeidigen Pfad hinunter nach Adenau. Sehr flowig, sehr geil. Als nächstes Stand wieder ein Gipfelsturm an. Die lächerlichen 225hm nach "Riewersch" drückten wir Hochalpiner weg wie nix. Vorne immer Expiditionsleiter Schnipp, gefolgt von Sherpa Steigeisen und Sherpa Killerplautze.

In weiter Ferne: Riewersch
Herrn Lassaulx Hütte
Unser Expeditionsleiter im Element
Herrliches Pfädchen
Dampfreeme !
Volle Brause stürzten wir uns in die Abfahrt zur Ahr. Das ging Rucki Zucki ... war einfach und wir lassen halt laufen. Der Expiditionsleiter wollte nun im Basislager schonmal anmelden Wasser für Dampfriemen vorzuwärmen, leider jedoch hat man in solch exotischen Gegenden wie der Eifel keinen Handyempfang. Egal muss weiter gehn. Ein letzter 200hm Anstieg zurück zum Basislager "Adlerhorst". Wie nix stemmten wir auch den nieder,lag doch schon der Geruch von Dampfriemen und "Mostert" in der Luft. Unterwegs sackten wir noch Mitbringsel für die daheim gebliebenen ein. Ein Dreirad und einen Tretroller sollten die gemüter aufgebrachter 1,5 jährigen besänftigen... ein guter Plan ! Zurück im Basecamp reinigten wir unser High-Tech Material und verschlangen einige Dampfriemen die unser Expiditionsleiter kredenzt hatte. Ein Hoch auf Hillary Schnipp und seine Sherpas Tensing Steigeisen und Louis Killerplautze auf ihre erfolgreiche Besteigung der Hohen Acht !




Nightride Saison steht vor der Türe !

... mal wieder Zeit für ne ordentliche Lampe !
Ab 1:20 wird's Interessant:

04.10.2015

Zwee dreckische Köder un de Eeenheetsdouürschje

Söö, es wor möl wieda "Dag der Deutschn Eeenheet", do gibbs drädizionell eeen Douürschje für de Wöden. Leida fanden sich nur zwee Köder zum Spegdägel in, woa. Mocht nix, mir foahn ööch sö. Lös gings, gedämmelt un gedämmelt wurd ....
Wunnerbooooaaaar !
De zwee Köder
Wunnerboooaaaaar
Dörch Fälder un Wälder böhnten mir uns,n Weech bis anne Weltberühmten Päderchen's Obtei wö's immer leggere "Ärzezupp" gibt. Mer höm äba geene Lust uff "Äääzezupp" sondern uff schmole Pfädchje. So süchtn mer uns a boa wery scheene schmole Pädschje un reppelten nunder. Unnerwechs tröfen mia zwei eene alde Schreggschraube ... de Sochte ob mer zwee ned wüsste des hier wohl geschberrt sei. Ne keene Dofel gesehn mer zwee, oder meente die edwa de Dofel do öbn met de rode Umrandung ? Det hees doch "Besonders scheen, oder ?" Fand se ned lustsisch, mer zwee dämmelten weida. Do komme mia zwee extroh hier hin am Daach der deutschn Eeenheet un nüscht ols Ärgor.
Nunder
Ooorbeeedsgerät
Nunder
Wunnnerboaaaar !
Wunnerbooaaaar ! Wunnerboooaaar !
Weida geht's .... nuff ... nunder ... nuff ... nunder .... Eeen Dräil am onnern ! Hörrlisch ! Een Trailgeballer das uns föst schwindelsich gwördn wär.  Dazü göldenes Ötöberweddah ... vum feinsten. Nü wissmaooch worüm des "Gödlner Öktöbar" heescht ... olles Göldn hia ! Wundabooooaaa ! Irgendwann wor mol gud mit "nuff un nunner". Heeme musst mor, heeme ! So dämmeltn mir zwee Köder wieder glügglisch gen Heemoat. Wunnerbooooaaaar ! Un als Krönung für det janze jedämmel hom ma uns nochn scheeenen Broiler gredenzd ...Wunnerbooooaaaa  !

PS: mir können goar geeen Östdeutsch !