31.10.2016

Westwall Trailoffensive

Uuui, jetzt ist auch der Herbst bald Geschichte. Gestern wurden schon die Uhren umgestellt .... de Bladeren fallen van het Boumen .... vielleicht eine der letzten Möglichkeiten den Indianer Sommer zu geniessen ... vorletzter Tag im goldenen Oktober.Da liessen sich die Köter natürlich nicht lumpen und suchten sich ein zünftig Touürschjen im großen Spielplatz Eifel. Es ging nach Einruhr, von dort wollte die Rotte den Westwall erobern.
Schöne Aussicht
Gefreiter Steigeisen im Trail an der schönen Aussicht
Gefreiter Schnipp imSerpentinengemetzel
Gefreiter Steigeisen rechts rum !
Veteranen am Aussichtspunkt "Schöne Aussicht"
Zunächst buchsierte sich der Trupp im Kriechgang hinauf zur "schönen Aussicht". Dort musste kurz geschoben werden, die Gefreiten wollten auf Betriebstemperatur gebracht werden. Nach Lagecheck im Rurtal ging's den schönen Serpentinentrail dahinter runter. Puh janz schön Eng die Ecken hier ... ohne Umsetzen lief da fast gar nix. Weiter über die Höhen der Rur ins Teifenbachtal hinein. Herrliches Fleckchen Erde. Imemr wieder Traumblicke ins Tal, dazu der bunte Wald ... ein Traum !
Tiefenbachtal

Gefreiter Schnipp .... zurück ins Glied !
Geht doch !
Kesternich, Steckenborn, Rollesbroich .... wir schlugen uns durchs Gemüse ... es rollte .... wir näherten uns historischem Gefechtsraum .... Oberst Hubi nahm eine schmierige Abfahrt zur Kalltalsperre ... die Gefreiten Schnipp, Meff und Steigeisen folgten ihm willig. Sie verliessen die Talsperre der Peilung 275° folgend über den Wildstein. Höher und höher schlug sich der Trupp. Immer wieder im Kriechgang, man wollte möglichst lang unentdeckt belieben.
Aussicht bis zur Wolkenfabrik
Hasselbachgraben
Gefreiter Schnipp schleicht sich vorbei
Gefreiter Mäff gut getarnt
Der Trupp am Hasselbach
Vom Forsthaus Jägerhaus schlugen wir ein höheres Tempo an ... es ging hinab zum Überraschungsangriff auf den Hasselbachgraben. Knöchelhoch stellten sich den Gefreiten die Wurzeln entgegen ... kein Thema für versierte Nobby Nic bereifte Veteranen. 6km ging das Trailgemetzel so weiter ... ein harter Kampf aber letztendlich spuckte uns die Perlenkette aus Wurzeln an der Dreilägerbachtalsperre aus. Wir nahmen noch ein kurzes gemetzel am Struffelt dazu ... über Lenkerbreite Holzbohlen schlidderten wir daher. Danach gab's erstmal ein Affenkottelette zwischen de Kauleiste.
Dereilägerbachtaklsperre
Struffelt
Gefreiter Meff im Gefecht
herrliche Wälder
Weiter geht das Gefecht. Auf dem Serpentinen-Intermezzo hinunter zum Vichtbach erntete wir Kopfschüttler ... zu Fuss fänd ich das schwieriger. Kurz durch Roetgen, schon näherten wir uns dem nächsten gemetzel, Der Schlebachgraben ... auch Wutzelig zieht er sich daher ... Herrliches Gefecht. Am Ende nutzten wir den Vennbahnradweg ein Stück weit um schnell hinter die feindlichen Linien vorzustossen. Wir näherten uns dem Höhepunkt der Mission. Übers Eifelkreuz und einen netten Trailchen am Steinbruch Bickerath erreichten wir die Südflanke des Westwalls ... verhärtete Fronten hier ... Beton wohin das Auge blickt ! Im tunnelblick cruisten wir auf dem 0,5m breiten Betonband daher. Immer wieder ein Highlight. Manch gefreiter kam ob der schmale ins straucheln und brachte nur mit Mühe und Not den Zossen in Laufrichtung.
Gefreiter Schnippi am Steinbruch
Auf dem Wall
Gefreiter Schnippi marschiert !
Die Sturmtruppe am Westwall
Gefreiter Schnippi marschiert
Es kalappert die Mühle am rauschenden Bach
Was kann das noch Toppen .... ? Klar ein Weltklasse Trailgemetzel musste her. Das lag gar nicht so fern. Vorbei an Eicherscheid ging's in die "Jinsters Jaß". Wildromantisch ..... eeeh hörrrlisch ...ging's hier hinab,kurze Bachquerung dann ging's ins Belgenbachtal. Ein "Holytrail" der Nordeifel. Ziemlich genail über Wurzeln und Stein kann man hier ins Rurtal abfahren. Dazu der herrliche Herbstwald ... da standen dem Oberst fast dieTränenin den Augen. Mit breitem Grinsen kamen die gefreiten unten an .... Zeit das sich das ändert ! fand der Oberst und wuchtetetden Trupp in den Gegenanstieg nach Widdau hinauf. Das Grinsen wich, derKopffärbte sich hellrot. Ziel erreicht ;)
Gefreiter Mäff im Belgenbachtal
Herrliches Rurtal
Gefreiter Schnippi ... zurück ins Glied 2.0
Das findet der Oberst scheisn
Sowar das Gefecht fast geschafft. Auf zum letzten Kamp im Rurtal. Eine schnuckelige Wiesenabfahrt an der Althausley und eine Rinne hinab zum Campingplatz Hammer .. wieder ging's hinauf. Der Oberst bliess jetzt ganz schön in die Backen .... die Gefreiten auch. Wir buchsierten unsere ausgemergelten Kadaver ein letztes mal hinauf ....wir liessen Dedenborn hinter uns und folgtem Dem Eifelsteig, Hier hatte der Feind ganz Waldstücke geebnat um uns besser erspähen zu können. Nicht normal was hier im Nationalpark gerodet wird .... Neturschutz ... is kla ! Beim Wolfshügel warfen wir uns dann in ein letztes Gefecht. Es ging die paar Serpentinen nach Einruhr wieder hinab ... schön so in der Nachmittagssonne.
Einruhr vorraus ....
Erst geht Steigeisen in den letzten Traill ....
... dann Meff ....
... denn Schnippi. Der Oberst folgt !
So fand das Trailgemetztel in der Nordeifel nach gut 60km / 1300hm ( wie angesagt ;) ) ein gebührendes Ende an der Feldkombüse. Einmal Pommes Schranke bitte ... Herrlich so ein Herbstgemetzel !

09.10.2016

Es war einmal ....

... früher ...also so vor ungefähr 14 Jahren bin ich diese Tour öfter gefahren. Da kannte ich noch nichts von der grossen weiter Trailwelt. Da war ich froh mal zwei drei schmälere Wegelchen zu fahren. Das waren Highlights sag ich Euch. Heute bin ich's dann nochmal gefahren ... einfach nur um zu rollen ... bisschen Treten, paar einfache Pfade, herrliches Herbstwetter geniessen. So ändern sich die Zeiten ... ja ja ... nicht das es heute langweilig gewesen wäre aber so ändern sich halt die Zeiten.
Sowas schönes fährt manch einer rauf ... da sieht man ja gar nix !
In Heinotwon schläft noch alles
So rollte ich heut morgen um 9 los, paar Grad über Null .... japp ... es ist Herbst !Durch FädlerundWälder bahnte ich meinen Weg nach Heinotown. In der Gilsdorfer Heide an einem altbekannten Pfädchen Pfeile auf dem Boden ... ahja bestimmt dieses Büffelherden Event von letztem Wochenende .... wieso man solch einen trail rauf fährt wird sich mir wohl nie erschliessen ... wer also mal Trails rauf fahren will und breite wege runter der meldet sich am besten mal bei den Radrebellen an.
Schleidtal Classic
Dicke Tönnes
Von Bad Münstereifel ging's ganz Oldschool das Schleidtal zum dicken Toni hinauf. Das war früher schon was .... ein Mega Anstieg und ein paar schmale Pfade ... heute dämmelt man es gemächlich ab ... freut sich an der herrlichen Gegend und hat Spass am Wetter. In Heinotown dampften die Kamine sonst war hier nix los. Man was hätte die Gegend hier Potenzial. Wälder ohne Ende ... da könnte man noch zig Flowtrails reinzimmern. Gibt ja zwar die ausgeschilderten 10 MTB Routen die sind aber eher von der langweiligen Sorte ... kaum Trails viel Teer und Forstautobahn. Die dümpeln so vor sich hin, Beschilderung so lala. Da könnte man auch mehr draus machen. Stattdessen konzentriert man sich ja neuerdings auf's Outlet. Schade ! Die Wälder rund um Heinotown jedenflass bieten für viele Waldnutzer Möglichkeiten.
So ein Vollpfosten ...
So ein netter Pfad
Das Schleidtal hinauf geht'smal schmäler mal breiter zu, unter einem die Rennradler auf der L234. Es rollt gut, trotz des Regens die letzten zwei Tage kaum Matsch. Wahrscheinlich hat der ausgemergelte Boden alles weggesaugt. Nach knapp 17 Minuten war ich dann oben beim dicken Tün. Damit wär ich beim RSV nichmal letzter geworden. Am Kapellchen kruze Pause dann rolte ich weiter in den Trail gleich um die Ecke. Den hat dieser Vollpfosten von Förster hier mit zei dicken Bäumen zugelegt. Dieser Vollpfosten will wohl nicht das Leute hier durchgehen obwohls ein offizieller Wanderweg ( Ahr-Vennweg vom Eifelverein ) ist. Um einen Baum herum kann man durchs Unterholz ausweichen, das hat der Knallfrosch jetzt davon das man neue Wege aufmacht. Beim zweiten muss man turnen. Frag mich was das soll ... dieses ......
Stonecreek
Da rollt er wieder nach Hause
Weiter geht's über den Martinsstuhl zur Steinbach. Auch da nahm ich das allseits beliebt bekannte Pfädchen am Steinbach mit. Hier hat dieser Hohlkörper von Förster wieder Schilder aufgestellt und perse den Zugang zum Wald für ganze Landstriche untersagt. Das Wild würde angeblich aufgeschreckt und es gäbe mehr verbiss. Der soll mal sehen das seine Jägerschaft die Bestände vernünftig regelt, in dem Rotwildpuff da oben hat man verbiss auch ohne Wanderer und Biker einfach weil so viel von dem Zeuchs da ist ! Naja ich rollte das Pfädchen ab ... kurz darauf war ich am Lago Stonecreek. Von dort aus ging's dann ganz schnell. Über das Kreuz bei Kreuzweingarten, den Billiger Wald und die Schavener Heide rollte ich nach Hause. Hier und da auch ein Pfädchen mitgenommen, die Sonne genossen und auf die Kurbel eingeprügelt. Zu Hause hab ich dann nach fast 8 Wochen endlich nochmal das Bike geputzt, doch paar Matschklümpchen hängen geblieben. Bei Zwiebelschnitzel mit Pommes liess ich die Tour ausklingen. Herrlich !

02.10.2016

Saisonabschluss bei den Nettersheimern

Hä ? Wa ? Saisonabschluss am 2.Oktober ? Wat is los ? Njahaa .... am Kältepol des Kreises knapp unterhalb des Gletschers beendet man die Saison halt ein wenig früher. Ausserdem heisst das ja nicht das dort niemand mehr Rad fährt ... wobei sich ein Teil der Biker dort im Winter immer wieder auf diese komische Weicheivariante des Bikens alias "Spinning" herab lassen ;) Manche munkeln das wäre was für  Friseure ;) Egal wie auch immer ... Sonntag morgen, die Sonne brennt bei geschmeidigen 8°C .... doch noch Herbst geworden.
Morgens um Neun im Kommerner Busch
Nich nur et Sönnchje strahlt ....
Ich mache mich auf den Weg nach Nettersheim. Einfache Wege,keine zeit vertrödeln. Eine Stunde später habe ich die 18km geschafft und sitze bei einer Tasse Kaffee beim Nedderschemer un dem "Dea". Paar Minuten später versammeln sich dort 15 Bikerinnen und Biker des Nettersheimer Mittwochsbiker vor der Türe. Mehr oder weniger bekannte Gesichter, manche auch unbekannt. Egal man fröhnt dem selben Hobby. Et jeht loss...janz jeschmeidisch et Urftal eraffe. Es wird locker gerollt, kein Stress, einfach bisschen Rollen mit Gleichgesinnten.
Einrollen im Urfttal
Da kommen se ....
Immer weiter der Urft folgend das ein oder andere Pfädchen dann geht's kurz vor Gemünde rechts raus in den ersten Hubbel. Wir schieben uns hinauf zur Kohlweghütte. Von dort weiter überaltbekannte Pfädchen und Wege in den Kermeter. Wir streifen Maria Wald und rauschen weiter durch den herrlich bunt herbstlichen Wald. Im seichten auf und ab erreichen wir den Parkplatz Kermeter ehemlig Paulushof. Dort werden Käseremmeln,Äpfel und sonstiges Zeugs verputzt. Die Ranger weisen die Wanderhorden ein ... abnormal was hier los ist ... Urwald von morgen ... is kla nä! 
Et Dea
Auffahrt zum Kohlweg
Et Dea adwidde
Herrliche Wegelchen
Es geht weiter ... wir schwingen einmal über den Honigberg durch. Beim Versuch ein paar Meter für ein Foto rauszuholen musste ich dann in einem linksknick eine Brücke kreuzen. Holz ... Nass ...nich gut ! Dachte ich noch so ... und dann dachte ich ... nach Eis kommt Schnee .... rollen lassen .... fast geschafft ... auf dem letzten halben Meter Holz taucht dann doch noch das Vorderrad ab und ich quittiere den Fahrdienst mit einem im grobe Schotter versenkten linken Knie. Aua ! Dat hätt wieh jedonn ! Kurzer Lagecheck .... nur bisschen der Lack ab und drei komische Knubbel, lässt sich aber alles bewegen und schmerzt nach 2 mal durchatmen auch nicht mehr. Kann weiter gehen .... 

Hurraaaa ... de Nedderschemer Maschjourang am Kermeter
Herbst pur !
Pause bei de Ränschers
Kurz vor Heimbach
Schnell waren wir an der Hirschley. Auch hier viel los, drum hielten wir uns nicht lange auf und schossen gen Tal .... Forstpisten gemetzel bis auf den Uferweg der Schwammenauel. Dem folgten wir bis zum Frikandelpark ... ääääh Landalpark bei Heimbach um dort ganz locker in den Ort abzurollen. Hier war ein Kuchenstopp eingeplant. Für mich langte es bis hier hin, um drei Uhr ist abklatschen zu Hause angesagt. Also nochn Stündchen Zeit. Kurz und schmerzlos verabschiedet ... hat Spass gemacht mit Euch .... und schon ging's per Heimbachtal in Richtung Heimat. Der Heimweg war mit tendenziellem gefälle und Rückenwind schnell erledigt. Schwups wars geschehn und eine schöne Tour endete bei Rinderbraten mit Klösen :)

Schee war's bei Euch Nettersheimer !